Kita-Konferenz –Qualität geht nicht ohne Träger

6 11 2014

Berlin, 06. November 2014. „Wir erwarten von dem heutigen Treffen das Signal, dass sich Bund und Länder auf ein gemeinsames Verfahren zur substantiellen Verbesserung der Qualität in Kitas verständigen“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler das heute stattfindende Treffen zum Thema Betreuungsqualität in Kitas, kritisiert aber dennoch: „Es ist enttäuschend, dass die Kita-Träger nicht an den Gesprächen beteiligt werden. Wir sind diejenigen, die jeden Tag die Qualität der Betreuung umsetzen und sicherstellen. Deshalb erwarten wir ein geregeltes Verfahren, an dem alle am Geschehen Beteiligte involviert werden. Sonst steht zu befürchten, dass die Qualitätsdebatte zu einem Geschachere von Bund und Ländern um Finanzen verkommt.“
Nachdem die vergangenen Jahre geprägt waren durch den quantitativen Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren, treffen sich heute die zuständigen Ministerinnen und Minister von Bund und Ländern, um über die qualitativen Herausforderungen zu sprechen. Die AWO hat, gemeinsam mit Caritas und GEW in der vergangenen Woche Eckpunkte für ein Bundesqualitätsgesetz vorgelegt, denn Ziel muss es sein, bundeseinheitliche Regelungen der zentralen Merkmale wie dem Fachkraft-Kind-Schlüssel, der mittelbaren pädagogischen Arbeitszeit, der Leitungsfreistellung, der Qualifikation des Personals und der Fachberatung zu definieren. „Ein Bundesqualitätsgesetz ist nun überfällig. Wir appellieren an die Länder, dies zu unterstützen. Nur wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, bekommen alle Kinder, unabhängig von der Kassenlage ihrer Kommune eine qualitativ gute Betreuung“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende.

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Kein Befreiungsschlag: Kabinettsbeschluss zum Kita-Ausbau

20 08 2014

Berlin, 20. August 2014. „Der heutige Kabinettsbeschluss zum Kita-Ausbau weist in die richtige Richtung und bleibt dennoch unzureichend, was das Finanzvolumen und das Tempo betrifft“, so der Vorstandsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Wolfgang Stadler. Hintergrund ist das heute vom Bundeskabinett beschlossene „Gesetz zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen ab 2015 und zum quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung“.

„Mit den neuen 550 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln kann nicht einmal der wachsende quantitative Betreuungsbedarf realisiert werden“, stellt Stadler fest. Das verdeutlichen Zahlen: Die Bundesregierung geht von einem Betreuungsbedarf von 41,7 Prozent für Kinder unter drei Jahren aus. Allerdings sind derzeit nur 39 Prozent durch ausreichende Finanzmittel unterfüttert, was schon bei der Anzahl der Plätze auf ein Manko hinweist. Allein die quantitative Lücke ist nicht durch die neuen 550 Millionen zu deckeln. Ganz zu schweigen von den versprochenen qualitativen Verbesserungen oder gar einem Ausbau von Ganztagsangeboten.

„Diese tröpfchenweisen Verbesserungen verkennen, dass bereits heute der Bedarf an guten, qualitativ abgesicherten Kita-Betreuungsplätzen groß ist“, führt Stadler aus. Jüngst hatte die Bertelsmann Stiftung allein für die Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels jährlich 5 Milliarden Euro an Mehrausgaben veranschlagt. Dabei darf man sich von den Summen nicht abschrecken lassen, denn es handelt sich um reine Bruttokosten. Das heißt, dass durch zusätzliche Beschäftigte beispielweise Steuern und Sozialabgaben in einem erheblichen Maß an den Bund zurückfließen.

„Dass es aus pädagogischer Sicht dringend notwendig ist, die Rahmenbedingungen zu verbessern und zu vereinheitlichen, ist unter Fachleuten unstrittig. Was fehlt ist der politische Mut nun auch folgerichtig ein bundeseinheitliches Qualitätsgesetz für Kita-Einrichtungen und die Kindertagespflege auf den Weg zu bringen. Dieser Schritt wurde auch heute verpasst“, schließt der Vorstandsvorsitzende ab.





Lage der U 3 Kinderbetreuung hat sich nicht entspannt

16 07 2014

Berlin, 16. Juli 2014. „Die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur U 3 Kindertagesbetreuung zeigen, dass die Entwarnung zu früh kam. Denn in der Tat ist die Nachfrage nach Betreuung mit über 650 000 Kindern enorm und steigt weiter an. Das macht einen Blick auf das Betreuungsangebot umso drängender“, so der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler.

Erstaunlich ist, dass noch vor einem Jahr die damalige Bundesregierung nach einer Abfrage der Länder verkündet hatte, es stünden mehr als 800 000 Betreuungsplätze zur Verfügung. Damit sei der angenommene Betreuungsbedarf von 39 Prozent gedeckt, hieß es. „Es ist nun durchaus problematisch, dass der Zuwachs an Betreuungsangeboten offensichtlich in einigen Bundesländern bei weitem nicht so hoch ausgefallen ist, wie es noch 2013 angenommen wurde. Vor allem ist der Betreuungsbedarf mit 41,7 Prozent deutlich höher als erwartet. Zweifellos ist der bisherige Ausbau an Betreuungsplätzen durchaus ein Erfolg, aber es gelingt noch nicht für jedes Kind, das ein Betreuungsplatz braucht, auch einen solchen Platz zur Verfügung zu stellen. Das spiegelt sich in den vom Deutschen Jugend Institut ermittelten Bedarfszahlen wieder“, unterstreicht Stadler.

Die AWO begrüßt, dass die jetzige Bundesregierung diese Zahl ‑ die bereits seit einiger Zeit in Fachkreisen kursiert ‑ nun offiziell bestätigt hat. Umso unverständlicher ist jedoch, dass bei der jüngsten Verteilung der sechs Milliarden für Kitas, Schulen und Hochschulen gerade der Kita Bereich zu kurz gekommen ist. „Hier wurde die Chance verpasst, dass der Bund den Kommunen und Ländern zur finanziellen Entlastung zur Seite steht“, erklärt Stadler. Tatsächlich fließen nur 550 Millionen Euro in den Bereich frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung. „Es ist auch die heutige Zahl von 662 000 Kindern in der U 3 Kindertagesbetreuung, die verdeutlichen sollte, dass endlich etwas für diesen Bereich getan werden muss. Und dabei sprechen wir hier nicht einmal von der Finanzierung der Qualität der Kinderbetreuung, sondern lediglich von der Quantität der Betreuungsplätze“, schließt der Vorstandsvorsitzende ab.





Enttäuschend: Nur 1 Milliarde für Kitas

28 05 2014

Berlin, 27.Mai 2014. „Es ist nicht zu akzeptieren, wie die Regierung ohnehin schon dürftige Vereinbarungen im Bereich der Kitas und Krippen nun noch weiter unterbietet“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Nach einem halben Jahr Schieben und Zerren haben sich heute die Regierungsparteien auf die Verteilung der 6 Milliarden für Kitas, Schulen und Hochschulen verständigt. Das war bereits im Koalitionsvertrag als „prioritäre Maßnahme“ in der Legislaturperiode vorgesehen. „Man hätte das Geld paritätisch unter den drei Bereichen aufteilen können. Dass nun nur 1 Milliarde an den chronisch unter- und fehlfinanzierten Bereich der Kitas geht, ist völlig unverständlich“, hebt Stadler hervor. Noch vergangenen Freitag hatte die Jugend- und Familienministerkonferenz die gleichmäßige Aufteilung der Mittel auf die drei Bereiche gefordert. „Aufgrund des Drucks, die Kitas im Zuge des Gesetzesanspruchs auf Betreuung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr auszubauen, hat sich die Lage der Kitas weiter verschärft. Nun wäre es an der Zeit für Entlastungen zu sorgen. Diese Chance ist mit der heutigen Aufteilung jedoch verpasst“, zeigt sich der Vorstandsvorsitzende unzufrieden.

 „Die Koalition hatte versprochen diesem Umstand Rechnung zu tragen und neben dem quantitativen auch den qualitativen Betreuungsausbau voranzutreiben. Hierfür wären 2 Milliarden Euro ein guter Anfang gewesen“, betont Stadler. Die jetzt getroffene Entscheidung die Kitas mit nur 1 Milliarde zu unterstützen, findet die AWO inakzeptabel. Die AWO zeigt zudem an, dass mit dem geplanten Elterngeldplus ein zusätzlicher Förderungsbedarf für Kinder entstehen wird, die das erste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. „Die Lage ist angespannt, denn zum jetzigen Zeitpunkt fehlt die Betreuungsinfrastruktur sowohl quantitativ als auch qualitativ“, so Stadler.

Wir brauchen jetzt sofort eine Verständigung von Bund, Ländern, Kommunen und freien Trägern darüber, wie die Qualität in Kitas verbessert werden kann. Der Bund ist nun dringend aufgefordert zu Gesprächen einzuladen“, appelliert Stadler. Für die AWO ist klar: Der Bund wird sich dauerhaft an den Betriebskosten beteiligen müssen. Die Regierung unterschlägt zudem, dass sich die bisherigen Mittel des Sondervermögens auf eine rechnerische Betreuungsquote von 39 Prozent bei den unter Dreijährigen bezieht. „Und das obwohl bereits am Ende des vergangenen Jahres Zahlen des Deutschen Jugendinstituts bekannt geworden sind, die eine Betreuungsquote von 43,5 Prozent errechnet haben. Hier liegt alleine der notwendige Finanzierungsanteil des Bundes bei deutlich über 1 Milliarde Euro. Und dann hätten wir noch nicht über die Verbesserung der Qualität gesprochen. Für die bleibt dann nichts. Das ist eine Absage an die Zukunft“, schließt Stadler ab.





2 Milliarden für Kitas sind unerlässlich

22 05 2014

Berlin, 22. Mai 2014. „Von den geplanten sechs Milliarden des Bundes für Hochschulen, Schulen und Kindertagesstätten müssen dringend zwei Milliarden für den Ausbau der Qualität in der Kita-Betreuung verwendet werden. Deshalb ist der heute eingereichte Antrag von drei Bundesländern bei der Jugend- und Familienministerkonferenz absolut richtig“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Arbeiterwohlfahrt fordert schon lange, dass nach dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in der Kindertagesstätte schnellstmöglich gesetzlich die Qualität in den Einrichtungen festgeschrieben werden muss.

„Es ist nur folgerichtig, dass nach dem quantitativen Betreuungsausbau jetzt verstärkt in die Qualität der Angebote investiert wird. Zu unterschiedlich und zu weit entfernt von pädagogischen Empfehlungen stellen sich derzeit die strukturellen Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege dar“, unterstreicht Stadler. Für die Arbeiterwohlfahrt ist es entscheidend, dass die im Koalitionsvertrag der Regierung festgeschriebenen Mittel aus dem Bundeshaushalt paritätisch unter den Ressorts aufgeteilt werden. Zudem haben gerade in der jüngsten Zeit Studien den Zusammenhang zwischen Kindergesundheit und pädagogischer Qualität aufgezeigt. Klar festgeschriebene Betreuungsschlüssel und verbesserte Rahmenbedingungen helfen auch den Beschäftigten. Nur so ist eine geringere gesundheitliche Belastung des pädagogischen Personals zu sichern. „Wer den dringenden Handlungsbedarf in dem Bereich der Kindertagesstätten nicht anerkennt, der hat das Kindeswohl nicht im Blick. Die Bundesrepublik sollte vorwärtsgewandt für die Gesellschaft von morgen sorgen“, schließt der Vorstandsvorsitzende ab.





AWO fordert ungerechte und unterfinanzierte Kita-Finanzierung grundlegend zu ändern

24 10 2013

Berlin, 24. Oktober 2013. „Das heutige System der Kita-Finanzierung ist ungerecht, unterfinanziert und nicht mehr zeitgemäß. Es stammt aus einer Zeit, in der in Westdeutschland Kita-Betreuung eher die Ausnahme als die Regel war“, erklärt der  AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Arbeiterwohlfahrt zum Thema „Ungerechte Kita-Finanzierung – Mehr Verantwortung für den Bund“ und ergänzt: „Die finanzielle Unterstützung einer Kita und damit auch die Qualität der Kinderbetreuung darf aber nicht von der Finanzkraft bzw. der Prioritätensetzung einer Kommune abhängen.“ „Die bisherige Kita-Finanzierung muss geändert und die Kommunen dadurch entlastet werden“, betont auch Prof. Stefan Sell, der im Rahmen der heutigen Pressekonferenz ein neues Modell zur Kita-Finanzierung vorstellte.

Heute werden immer jüngere Kinder für immer längere Zeit in die Verantwortung von Kitas und Tageseltern gegeben. Hierin liegt eine große Chance, einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kinder in Sachen Sprachförderung, Bildung, Mobilität und vor allem auch bezüglich ihrer Sozialkompetenz zu nehmen. Die Qualität der Betreuung wird damit immer bedeutender. „Die Einführung des Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz führte dazu, dass sich die meisten Kommunen auf den quantitativen Ausbau, nicht aber auf die Betreuungsqualität konzentriert haben“, gibt Stadler zu Bedenken. Im Ergebnis führte dies zu komplett unterschiedlichen  Betreuungsverhältnissen in den einzelnen Bundesländern. Selbst in zwei Nachbarorten desselben Bundeslandes können unterschiedliche Bedingungen herrschen. Dazu kommt der nicht unerhebliche Punkt, dass Eltern bundesweit mit völlig unterschiedlichen Gebührenordnungen konfrontiert werden.

„Diese Unterschiede sind das Ergebnis der massiven Fehl- und Unterfinanzierung des frühkindlichen Bildungs- und Betreuungssystems“, stellt Prof. Sell klar und fordert: „Wir brauchen ein neues Finanzierungssystem, dass den Bund und die Sozialversicherungen stärker in die Regelfinanzierung einbindet. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass die Mittel für die Kinderbetreuung zukünftig zweckgebunden werden.“

Die AWO und Prof. Sell fordern eine vom Wohnort unabhängige Sicherstellung von qualitativ guter Kinderbetreuung. Des Weiteren wird vom zukünftigen Bundesministerium ein Aktionsplan gefordert, der den stark angestiegenen und noch weiter ansteigenden Bedarf an pädagogischen Fachkräften sicherstellt. Der  AWO Bundesvorsitzende fordert zudem, dass die zukünftige Bundesregierung: „schnellstmöglich einen Qualitätsgipfel einberuft. Hierbei sind neben den Ländern auch die kommunalen Spitzenverbände und die Verbände der freien Wohlfahrtspflege zu beteiligen, die gut zwei Drittel aller Betreuungsplätze anbieten. Am Ende eines solchen Dialogs muss ein Qualitätsgesetz oder ein Abkommen  stehen, womit die Qualität der Betreuungsangebote sichergestellt wird.“

Weitere Informationen zu den AWO Forderungen und dem Modell von Prof. Stefan Sell bekommen Sie hier.





Betreuungsausbau – Der Weg zum Erfolg ist noch lang

19 09 2013

Berlin, 18. September 2013. „Der Ausbau ist ein Erfolg, der aber vielerorts auf Kosten der Qualität geht. Viele  neu geschaffene Plätze liegen zum Teil erheblich unter den pädagogisch geforderten Standards“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heute sowohl vom Statistischen Bundesamt als auch vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Zahlen zur Betreuung von unter Dreijährigen. Zudem zeigten die reinen Platzzahlen des Bundesministeriums nicht, ob die Plätze dort entstanden sind, wo sie tatsächlich gebraucht werden und vor allem, ob sie zum Beispiel den zeitlichen Bedürfnissen der Eltern und Kinder entsprechen. Grundsätzlich begrüßt die AWO aber den Vorschlag der Bundesministerin für bundesweit geltende Kita-Qualitätsstandards. „Ein Qualitätsgesetz ist längst überfällig und hätte zeitgleich mit dem Rechtsanspruch in Kraft hätte treten müssen. Nur damit kann sichergestellt werden, dass alle Kinder eine gute Betreuung erhalten“, betont Stadler.

Ein weiterer kritischer Aspekt in Sachen Kita-Ausbau besteht in der Frage: Kita oder Tagesmutter. Hier herrsche bei vielen Eltern Unsicherheit inwieweit sie sich die Betreuungsform für ihr Kind aussuchen können. Das Oberverwaltungsgericht NRW hat jüngst entschieden, dass Eltern mit Kita-Wunsch an eine Tagespflegeperson verwiesen werden können, obwohl diese häufig mit viel höheren Kosten verbunden ist. „Der Gesetzgeber muss ganz klar dafür sorgen, dass Eltern nicht mit zusätzlichen Kosten belastet werden dürfen und aufgrund dessen lieber ganz auf einen Betreuungsplatz verzichten“, betont Stadler. Zudem seien solche Zuweisungen, die gegen den ausdrücklichen Willen und die vorhandenen Bedürfnisse geschehen, nicht im Interesse des Kindes. Auch wenn die Kindertagespflege mit ihren qualifizierten Tagesmüttern und -vätern kein Betreuungsangebot zweiter Klasse ist, sollten hier das zuständige Jugendamt und die betroffenen Eltern im Interesse des Kindes versuchen, eine passende Lösung zu finden. Dabei dürfe nicht ignoriert werden, dass im Bereich der Kindertagespflege noch ein großer Regelungsbedarf besteht, vor allem so lange es auch hier keine  bundeseinheitlichen Qualitätsstandards gibt.

Für die AWO ist klar: Der Bund muss dauerhaft einen Großteil der  Betriebs- und Personalkosten übernehmen Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Kinder, unabhängig von ihrem Wohnort, die Chance auf eine qualitativ gute Kita-Betreuung haben. „Unser Anspruch und unser Ziel muss es sein, die Entwicklung jedes Kindes bestmöglich begleiten und fördern zu können und den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende  abschließend.








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