Leichte Sprache – ein wichtiges Konzept für mehr Barrierefreiheit

20 02 2013

Das Konzept Leichte Sprache wird zunehmend bekannter. Immer mehr Unternehmen, Behörden und Interessenvertretungen erkennen den wachsenden Bedarf an Leichter Sprache. Sie sind sich der vielen Vorteile von Leichter Sprache bewusst, wenn es darum geht, ihre Zielgruppen mit leicht lesbaren Informationen zu erreichen.

Das AWO Büro Leichte Sprache hat seit seiner Gründung bereits mehr als 100 Übersetzungsaufträge gemeinsam mit Prüfer/innen für Leichte Sprache bearbeitet. Das entspricht mehr als 1.000 Originalseiten, die auf dem Weg zu einem Text in Leichter Sprache mehrere Bearbeitungsstufen durchlaufen. So werden beispielsweise nach einer ersten Sichtung des Originaltextes lange Sätze in mehrere kurze Sätze umformuliert, Fachwörter werden durch bekannte Wörter oder Erklärungen ersetzt, die Textstruktur wird sinnvoll verändert und passende Abbildungen zur Illustration eingefügt. Der erstellte Text muss einer Überprüfung durch Menschen mit Lernschwierigkeiten standhalten und wird andernfalls nochmals überarbeitet und korrigiert.

Die Dokumentenpalette ist vielfältig. Neben Erklärungen zu Wohn- und Betreuungsverträgen, Leitbildern und Hausordnungen in Einrichtungen und Diensten, wurden Positionspapiere von Fachverbänden, Tagungsinformationen, Vortragsfolien, Einladungen, Angebotsflyer u.v.m. übersetzt und nach den Regeln für Leichte Sprache gestaltet. Die Mitarbeiterinnen des Büros Leichte Sprache bieten Beratungen und Schulungen zum Konzept Leichte Sprache an. Neu ist das Schulungsangebot „Prüfer/in für Leichte Sprache“, das sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten richtet. Haben Sie Interesse – sprechen Sie uns an.

Quelle: Infoservice des AWO Bundesverbandes e.V. Büro Leichte Sprache
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AWO-Bundeskonferenz – Wertebindung als Klammer zwischen Vergangenheit und Zukunft

23 11 2012

Bonn, 23. November 2012. „Die Bundeskonferenz ist das Parlament der Arbeiterwohlfahrt. Hier treffen die fast 750 Delegierten die zukunftsweisenden Entscheidungen für die Arbeit des Verbandes“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt zur heutigen Eröffnung der  dreitägigen Konferenz in Bonn. „Das anspruchsvolle Konferenzmotto „Werte leben – Geschichte bewegt Zukunft!“, zeigt, dass sich die AWO der Aufgabe stellt, eine Balance zu finden zwischen ihrem Selbstverständnis als sozialpolitisch und bürgerschaftlich engagiertem Traditionsverband und den Herausforderungen eines modernen Anbieters von sozialen Dienstleistungen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und Präsident Schmidt ergänzt: „Die Werte der AWO sind die Klammer zwischen unserer über 90-jährigen Geschichte und unserer Zukunft“.

Vor diesem Hintergrund werden die Delegierten Fragen diskutieren wie: „Wo sind die Grenzen der sozialwirtschaftlichen Betätigung?“ und „Welche unverwechselbaren Merkmale müssen die Angebote der AWO als Wohlfahrtsverband haben, um der ihr übertragenen Rolle gerecht zu werden?“. Die Wertebindung der AWO Unternehmen wird ein prägendes Thema der Konferenz sein. Zur Debatte und Abstimmung steht beispielsweise der Leitantrag des AWO Präsidiums „Eckpunkte für ein wertegebundenes Unternehmen“.

„Soziale Arbeit findet oftmals unter schwierigen Bedingungen statt. Es ist aber deshalb umso wichtiger, dass die AWO eine Vorreiterrolle für sozial auskömmliche Löhne übernimmt“, erklärt der Präsident Schmidt und der Bundesvorsitzende Stadler ergänzt: „Deshalb haben wir Verhandlungen um einen allgemeinverbindlichen Entgelttarifvertrag Soziales initiiert. Dabei steht der Stellenwert der Sozialen Arbeit und der dort tätige Menschen im Mittelpunkt.“

Darüber hinaus werden auf der Bundeskonferenz weitere Themen, wie die Stärkung des Mitgliederverbandes, die Förderung junger Menschen, die Stabilisierung der sozialwirtschaftlichen Aktivitäten, die Sicherung der öffentlichen Refinanzierungsstrukturen für soziale Aufgaben und fachpolitische Fragestellungen  z.B. zum Thema Rente und Betreuungsgeld diskutiert und beschlossen werden.

Die Bundeskonferenz der AWO findet vom 23. bis zum 25. November 2012 in Bonn statt. Sie ist das oberste Beschlussorgan der AWO und setzt sich nach einem festgelegten Schlüssel aus gewählten Vertretern (Delegierten) des Gesamtverbandes, den Mitgliedern des Präsidiums, dem Vorstand, einem Mitglied des Bundesjugendwerkes und Beauftragten der korporativen Mitglieder zusammen. Auf der Internetplattform der Bundeskonferenz werden sämtliche  Informationen rund um die Konferenz bereit gestellt. Die alle vier Jahre tagende Bundeskonferenz nimmt u. a. Rechenschaftsberichte entgegen, wählt das Präsidium, verabschiedet Anträge und legt die Arbeitsschwerpunkte fest. Ihre Beschlüsse sind für den Gesamtverband bindend.

Weitere Infos unter: http://buko2012.awo.org/





Der erste Eindruck zählt – Business Knigge in sozialen Unternehmen

29 06 2012

Bewerbungsgespräche, neue Kunden, Geschäftspartner oder Kollegen – was zählt, ist der erste Eindruck, den Sie vermitteln: durch Verhalten, Aussehen, Haltung, Gestik

Doch wie gelingt es, vom ersten Moment an sympathisch zu wirken? Klare Regeln helfen, die entscheidenden Sekunden zu meistern. Von der korrekten Begrüßung über die richtige Kommunikation bis hin zum Small Talk und Dresscodes erfahren Sie in diesem Seminar Neues und festigen Bekanntes.

Seminarinhalte:

  • Eindrucksbildung (wie ein Eindruck entsteht, Möglichkeiten der Einflussnahme,psychologische Effekte)
  • Grundlagen der (Business) Etikette (korrekte Begrüßung, einander bekannt machen, Einsatz der Visitenkarte, korrektes Begleiten, Hierarchien, korrekte Anreden, Dress Codes)
  • Small Talk (sichere und unsichere Themen, Smalltalk beginnen und beenden, elegante Themenwechsel durchführen)
  • Dinner Coaching im Rahmen eines 3-Gang-Menüs (Bestecksprache, Eindeckung, Gast und Gastgeber)

Samstag, 11.8.2012, 10h, bis Sonntag, 12.8.2012, 15h

Referent: Dirk Gillmann

Nähere Informationen zu unseren Referenten finden Sie hier

Bei Rückfragen zum Seminarinhalt oder dem Seminarablauf stehen wir Ihnen gerne über das Kontaktformular oder unter der Rufnummer 02626/3645109 zur Verfügung.

Ihre Investition:

Übernachtung , inkl. Vollverpflegung / Doppelzimmer    499,00 €

Übernachtung , inkl. Vollverpflegung/Einzelzimmer        524,00 €

Ohne Übernachtung , inkl. Vollverpflegung                     474,00 €

Noch sind einige Plätze frei. Buchen können Sie hier: http://www.awo-bildung-und-arbeit.de/unser-programm/arbeit-beruf/

AWO Bildung und Arbeit Westerwald

gemeinnützige GmbH

Ringstraße 9

56242 Quirnbach

Telefon: 02626 / 9239450

Telefax: 026 26 / 3643128

E-Mail thorsten.siefert@awo-bildung-und-arbeit.de
http://www.awo-bildung-westerwald.de

Handelsregister: Amtsgericht Montabaur – Nr. VR 22919

Bilder und Fotos wurden zu Verfügung gestellt von:

de.fotolia.com





AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH – Seminar am 29.02.2012 – mehr Umsatz mit Facebook, Twitter und Co

27 01 2012

Für Unternehmensmitarbeiter, die eine Social Media Strategie für ihr Unternehmen entwickeln wollen Wenn es um den eigenen Webauftritt geht, stellen sich die meisten Unternehmen zuerst die Frage: „Wie kann ich meine Leistungen im Internet verkaufen?“.

Die eigene Strategie setzt also die klassischen Vertriebsstrukturen im Internet fort. Gerade das Mit-Mach-Web (Web 2.0) bietet den Unternehmen aber z. B. mit Twitter, Facebook, Xing, Wiki und Messaging-Instrumenten mehr als nur einen weiteren Vertriebskanal.

Der Kunde erlangt neue Macht, denn er bestimmt mit Bewertungen und Empfehlungen das Image des Unternehmens aktiv mit. Das heißt aber nicht, dass Social Media mal eben schnell genutzt werden kann.

Ganz im Gegenteil; die wichtigsten Aspekte sind: Zuhören und Lernen! Dem Kunden zuhören und daraus lernen. Dadurch kann mithilfe von Social Media ein weiterer Kanal genutzt werden, um die Produkte und Dienstleistungen vom Wettbewerb abzuheben. Zielgruppe:

Alle Unternehmer und sonstige Interessierte Lehrgangsinhalte: * Was ist Social Media? Was ist es nicht? * Wie kann ich als Unternehmer Social Media nutzen, um Kunden zu gewinnen? * Twitter a) Oberfläche, Einrichtung und Konfiguration Tipps für eine erfolgreiche Nutzung im Unternehmen Tools und Tricks * Facebook a) Oberfläche, Einrichtung und Konfiguration Tipps für eine erfolgreiche Nutzung im Unternehmen Tools und Tricks * Xing a) Oberfläche, Einrichtung und Konfiguration b) Tipps für eine erfolgreiche Nutzung im Unternehmen c) Tools und Tricks * Wie kann meine Social Media Strategie aussehen? * Kann ich den Erfolg von Social Media messen? * Beispiele für erfolgreiche und weniger erfolgreiche Social Media Strategien!

Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat der Handwerkskammer, das die Teilnahme bestätigt. Mittwoch, 29.02.2012 18h-21h.

Ihre Investition: 49 € Ort: Haus der AWO (Jahnstraße 9 in Wirges)

Referent: Jürgen Schüler Mathematiker und Physiker; Technologieberater der HWK Rheinhessen, Mainz; Dozent an der VWA-Mainz; Dozent im Fernstudiengang Sozialkompetenz der ZFH; Arbeitsschwerpunkte: Kommunikationstechnologien und Sozialkompetenz, Internet – Chancen und Risiken für Kleine und Mittlere Unternehmen, E-Commerce, EDV im Handwerk, IT-Sicherheit und Grundschutz, Datenschutz, IT-Projektmanagement, MSOffice, HTML, JavaScript, Java, VisualBasic, A+ Zertifizierung; diverse Veröffentlichungen





„Reichensteuer“ ist Thema am 17.1.2012 in Wirges

9 12 2011

Westerwaldkreis/Wirges. Viele haben erkannt: die Schwächung des Staates und der unteren Einkommensgruppen durch die Anhäufung von immer mehr Kapital bei den Superreichen gefährdet inzwischen unser gesamtes System. Deshalb werden im Kampf gegen die Staatsverschuldung die Rufe nach einer stärkeren Besteuerung höherer Einkommen und Vermögen immer lauter. Der AWO-Kreisverband Westerwald e.V. und das Forum Soziale Gerechtigkeit greifen dieses Thema jetzt auf und laden gemeinsam zu einem Vortrag ein.  Alle Interessenten sind dazu am Dienstag, 17. Januar 2012 ins Haus der AWO in Wirges (Jahnstr. 9) willkommen. Referent ist der Staatssekretär im Mainzer Finanzministerium, Dr. Salvatore Barbaro. Beginn ist um 19.00 Uhr.

Deutschland ist in den zurückliegenden Jahrzehnten immer mehr zu einem Schlaraffenland für Vermögende geworden. Beispielsweise die Abschaffung der Vermögenssteuer, Senkung der Unternehmensbesteuerung und Reduzierung der Erbschaftssteuer haben dazu geführt, dass nur vergleichsweise minimale 2,3 % des Steueraufkommens aus Vermögen stammen. Zudem wirkt die Konzentration von Vermögen in den Händen weniger destabilisierend. Gleichzeitig aber führt die geringe Beteiligung der breiten Masse an den Früchten der Arbeit dazu, dass dort der Leistungsanreiz dramatisch stark abnimmt. Eine Anpassung des Einkommenssteuertarifs oder die Revitalisierung der Vermögenssteuer könnte hier für mehr Verteilungsgerechtigkeit sorgen und das gesamte System stabilisieren.

Die Gesprächsleitung hat Uli Schmidt als Sprecher des Forums Soziale Gerechtigkeit. In das Thema einführen wird der AWO Kreisgeschäftsführer Thorsten Siefert. Info zur Veranstaltung bei der AWO unter Tel. 02602-60288 oder beim Sozialforum per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de





AWO fordert Recht auf Konto für jeden

3 12 2011

„Nur wer ein Girokonto besitzt, kann am regulären Leben teilnehmen. Deshalb muss jedem Bürger der Zugang zu grundlegenden Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel der Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr gewährt werden“, fordert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des heutigen Antrags der SPD-Fraktion im Bundestag. Darin verlangt die SPD-Fraktion, das Recht auf ein Guthabenkonto einzuführen. „Zu Recht, denn nur der Anspruch auf ein Konto schützt Menschen vor gesellschaftlicher Benachteiligung“, betont Döcker. So ist es zum Beispiel kaum möglich, Arbeitsentgelt bar ausgezahlt zu bekommen. Für Unternehmen sei es oft ein Grund, Bewerber nicht einzustellen, wenn diese kein Konto benennen könnten. Zudem würden die horrenden Gebühren bei Bareinzahlungen, zum Beispiel für Miete oder Strom, das Budget mittelloser Menschen unnötigerweise belasten.

 





Ablehnung der Frauenquote unverständlich

2 12 2011

Berlin, 02. Dezember 2011. „Nur eine gesetzliche Quote, deren Nichteinhaltung sanktioniert werden kann, bringt Unternehmen dazu, sich verstärkt um Frauen in Führungspositionen zu bemühen“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heutige Ablehnung der Anträge der Grünen und der SPD im Bundestag. Beide forderten die Einführung einer verbindlichen Quote von Frauen in Führungspositionen in Höhe von 40 Prozent, was die Mitglieder der Regierungskoalition aber ablehnten. Unverständlich, wie Stadler findet, denn: „Vereinbarungen, die auf Freiwilligkeit basieren, haben bisher leider keine nennenswerten Fortschritte in Sachen Gleichberechtigung gebracht.“

Auch wenn eine Quote kein Allheilmittel sei, bringe sie doch eine klare Zielvorgabe, deren Erreichung regelmäßig überprüft werden könnte. Eine Quote zwinge  Arbeitgeber dazu, ihre Arbeitsbedingungen für Frauen attraktiver zu gestalten. „Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wäre das ein riesiger Fortschritt“, ist Stadler sicher. Erfahrungen aus anderen Ländern, wie zum Beispiel Norwegen hätten gezeigt, dass erst eine verbindliche Quote mit entsprechenden Sanktionen Wirkung zeige. Dort wären die Kritiker mittlerweile verstummt.








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