Wünsche zum Jahresausklang

23 12 2014

Weihnachtskarte 2014_Wünsche zum Jahreswechsel
Ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Der Jahreswechsel birgt die Möglichkeit zu entschleunigen, und sich zu besinnen. Zeit Kraft zu schöpfen, Muße für Entspannung mit Freunden und Familie.

Wie viele meiner Vorsätze habe ich in diesem Jahr umgesetzt, welche Ziele habe ich erreicht? Was sind meine Erwartungen an das kommende Jahr?

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und freuen uns darauf, unser engagiertes Miteinander fortzusetzen.

Im Namen des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt Westerwald e. V. und der AWO Bildung und Arbeit gemeinnützige GmbH wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie schöne, erholsame Weihnachtstage, für das kommende Jahr, Gesundheit und Wohlergehen und uns allen gemeinsam Zuversicht, Tatkraft und Erfolg. Mögen sich viele Ihrer Visionen, Träume und Wünsche erfüllen.

Herzliche Grüße

Joachim Jösch
Vorsitzender AWO Kreisverband Westerwald e. V.
Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der
AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH

Thorsten Siefert
Geschäftsführer AWO Kreisverband Westerwald e. V.
Geschäftsführer AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH

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Wünsche zum Jahresausklang

21 12 2012

Weihnachtskarte

Ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Der Jahreswechsel birgt die Möglichkeit zu entschleunigen, sich zu besinnen und neue Kraft zu schöpfen. Es ist auch eine gute Zeit der „Innenschau“. Wie viele meiner Vorsätze habe ich in diesem Jahr umgesetzt, welche Ziele habe ich erreicht? Was sind meine Wünsche für das kommende Jahr?

Im Name des AWO Kreisverbandes Westerwald e.V. und der AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie schöne, erholsame Weihnachtstage, für das kommende Jahr Gesundheit und Wohlergehen und uns allen gemeinsam Zuversicht, Tatkraft und Erfolg. Mögen sich viele Träume und Wünsche erfüllen.

Herzliche Grüße

Joachim Jösch                              Thorsten Siefert

Vorsitzender                                   Geschäftsführer

 

P.S. Die Kolleginnen und Kollegen der Kreisgeschäftsstelle stehen ab dem 2. Januar 2012 wieder wie gewohnt zur Verfügung.





Gesundheitsministerium muss die Zukunft der Pflege endlich ernst nehmen

1 03 2012

„Hoffentlich ist es Bundesgesundheitsminister Bahr tatsächlich ernst damit, die Zukunft der Pflege gestalten zu wollen“, so AWO Bundesvorstand Brigitte Döcker anlässlich der morgigen Sitzung des Beirates zum Pflegebedürftigkeitsbegriff.

Bereits im Mai 2009 hatte der damalige Vorsitzende des Beirats Jürgen Gohde einen Bericht mit Vorschlägen zur Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt übergeben. „Offen sind seitdem weniger die technischen Fragen der Einführung als vielmehr die politischen Weichenstellungen zur Umsetzung“, kritisiert Döcker. Ungeklärt sei etwa die Frage, welches Finanzvolumen für die Umsetzung zur Verfügung gestellt werde. Wenn es das Bundesgesundheitsministerium „ernst meint mit dem Pflegebeirat, dann muss es endlich die Karten auf den Tisch legen und Rahmenbedingungen zur Umsetzung der bereits bestehenden Vorschläge benennen und zugleich das Ziel und den Auftrag für die Arbeit des ‚neuen‘ Beirats klar darlegen“, fordert Döcker. Ansonsten bleibe der Verdacht bestehen, dass der wiederbelebte Beirat nur eine Alibi-Veranstaltung sei, um darüber hinwegzutäuschen, „dass diese Bundesregierung die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs einmal mehr auf unbestimmte Zeit verschiebt und so die betroffenen Menschen immer weiter aus dem Blick verliert“, betont AWO Vorstand Brigitte Döcker.





AWO lehnt Pläne der EU-Kommission zur Erhöhung des Renteneintrittsalters ab

20 02 2012

Berlin, 16. Februar 2012. „Dass die steigende Lebenserwartung für die Sozialsysteme nicht ohne Folgen bleibt, ist klar“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Zukunftspläne der EU-Kommission zur Zukunft der Rente, die heute vorgestellt werden. „Es ist es aber hochgradig ungerecht, dass den heutigen und zukünftigen Rentnern von der Politik stets vermittelt wird, das sie nur ein Kostenfaktor seien – ein zu hoher noch dazu“, kritisiert Stadler.

Die Kommission fordert die EU-Staaten auf, das Rentenalter an die Lebenserwartung zu koppeln und damit das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Ein solcher Vorschlag greife aber zu kurz, denn die Voraussetzungen dafür seien nicht gegeben. Stadler empfiehlt, genauer nach Deutschland zu schauen und auch die negativen Auswirkungen der Anhebung des Rentenalters in den Blick zu nehmen. Nötig ist ein Arbeitsmarkt, der Älteren auch nach Arbeitsplatzverlust Perspektiven für einen Wiedereinstieg bietet. „Wer über 50 ist, hat keine Chance mehr auf einen neuen Job. Für ältere Arbeitslose bedeutet eine Erhöhung des Renteneintrittsalters nichts anderes als eine zum Teil drastische Rentenkürzung“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende.

Stadler begrüßt aber die Pläne der EU-Kommission, Gelder aus dem EU-Sozialfonds dafür zu nutzen, ältere Menschen länger ins Arbeitsleben einzubinden. „Diese Mittel sollten dazu verwandt werden,  alters- und alternsgerechtere Arbeitsplätze, betriebliche Gesundheitsprävention und Weiterbildung zu unterstützen“, fordert Stadler.





Zukunft braucht Solidarität und soziale Gerechtigkeit!

19 11 2011

Der neue Vorstand des AWO Kreisverbands Westerwald e.V. v.l.n.r. Michael Schätzel, Andrea Kirsch, Edmute Klein, Hartmut Pinnow, Günter Fischer, Heinz-Dieter Pfehr, Lothar Elsner, Dr. Frank Kleinert, Helmut Breiden, Joachim Jösch, Claudia Jakob

AWO Westerwald wählte neuen Kreisvorstand

Wirges, 17. November 2011 Joachim Jösch ist alter und neuer Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Westerwald e.V.

Der Kreisverband der AWO Westerwald e.V. hat in seiner jüngsten Kreiskonferenz seinen Vorstand neu gewählt. Neben Jösch wurden Lother Elsner und Michael Schätzel als stellvertretende Vorsitzende, Dr. Frank Kleinert als Kassierer sowie Erdmute Klein als Schriftführer in ihrem Amt bestätigt. Als Beisitzer wurden Günter Fischer, Claudia Jakob, Andrea Kirsch, Heinz-Dieter Pfehr und Hartmut Pinnow gewählt. Doris Hübner hatte auf eine erneut Kandidatur verzichtete und wurde mit Applaus verabschiedet.

Auch Helmut Breiden, Ehrenvorsitzender der AWO Westerwald, nahm an der Konferenz teil. Stellvertretend für alle Delegierten sprach er dem Vorstand ein großes Lob für die innovativen und erfolgreichen Entscheidungen der vergangenen Amtsperiode aus. „Menschen dabei zu unterstützen ein gutes und gelingendes Leben führen zu können, ist allererster Auftrag sozialer Arbeit“, betonte Breiden. Der Ansatz, ehrenamtlich wie hauptamtlich Menschen aus vermeintlichen sozialen Randgruppen den Weg in die Mitte der Gesellschaft zu ebnen, erfülle das Motto der AWO Westerwald „… aktiv für soziale Gerechtigkeit“ mit Herz und Leben.

Die Konferenz stand unter dem Motto: „Zukunft braucht Solidarität und soziale Gerechtigkeit“. 84 Prozent aller befragten Bürger befürchten laut AWO Sozialbarometer ein egoistisches Deutschland. Nur 13 Prozent dagegen glauben, dass die Gesellschaft in den kommenden fünf Jahren eher solidarischer wird. „Die Bürger haben offensichtlich ein starkes Gespür für tiefgreifende Veränderungen“, so der AWO Kreisvorsitzende Joachim Jösch. „Ihr Glaube und das Vertrauen in die soziale Gestaltungskraft von Politik und Gesellschaft sind scheinbar verloren gegangen.“ Natürlich sei den Bürgern klar, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise nicht ohne Folgen für die deutsche Haushaltspolitik und damit auch für sie bleiben werde. „Angesichts einer sozial unausgewogenen Politik der letzten Jahre fürchten sie jedoch eine ungerechte Lastenverteilung“, betont Jösch.

Die wachsende Spaltung zwischen Arm und Reich ist eines der größten gegenwärtigen Probleme. „Wenn es den Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht gelingt, gemeinsam diese Spaltung zu bekämpfen, hat dies unabsehbare Folgen auf das demokratische Gemeinwesen insgesamt“, mahnte Jösch. Schon jetzt hänge gute Bildung, angemessener Wohnraum, stabile Gesundheits- und Altersvorsorge und damit die Nutzung von Teilhabechancen maßgeblich vom Geldbeutel ab. „Wir rufen die politisch Verantwortlichen auf den Weg in die Zwei-Klassen-Gesellschaft umgehend zu beenden“, forderte Jösch.





Eckpunkte zur Pflegereform: Viel Lärm um wenig

17 11 2011

Berlin, 16. November 2011.“ Viel Lärm um wenig“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute vorgelegten Eckpunkte zur Pflegereform. „Eine wirkliche Reform gibt es nach wie vor nicht. Es fehlt ein Gesamtkonzept, das sowohl Inhalte, als auch Finanzierung klar regelt“, erklärt Stadler und fügt hinzu: „Viele Fragen bleiben nach wie vor unbeantwortet. Eine Anhebung des Beitragssatzes, gepaart mit Worthülsen wie verbesserter Versorgung von Demenzerkranken oder Entlastung pflegender Angehöriger ohne konkrete Konzepte wie beides auszugestalten ist, ist für die betroffenen Pflegebedürftigen und Pflegenden absolut enttäuschend“, kritisiert Stadler.

So lägen beispielsweise  die notwendigen Erkenntnisse zur Reform des Pflegebedürftigkeitsbegriffes seit Jahren auf dem Tisch. Nun wird die Umsetzung bis auf das Ende der Legislaturperiode verschoben. „Hätte das Bundesministerium den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff schon umgesetzt, müsste sie jetzt in den Eckpunkten nicht über kurzfristig verbesserte Leistungen für Demenzkranke fabulieren“, erklärt Stadler. Hier würde die Konzeptlosigkeit der Regierungskoalition mehr als deutlich: Demenzkranke sollen kurzfristig verbesserte Leistungen erhalten, die sie auch erhalten würden, wenn die Reform des Pflegebedürftigkeitsbegriffes schon umgesetzt wäre. „Wer Böses denkt, würde auf die Idee kommen, dass die Koalition damit die dringend notwendige Reform des Pflegebedürftigkeitsbegriffes noch weiter nach hinten verschieben oder sogar ganz aussetzen will“, erklärt Stadler.

Nur in Fragen der Beitragserhöhung und der privaten Zusatzvorsorge wurde der Bundesgesundheitsminister konkreter. „Eine private Zusatzversicherung einzuführen, ist aber keine Lösung, denn ein privatwirtschaftlicher Kapitalstock ist keine sichere Anlage für das Geld der Versicherten“, betont Stadler. Abgesehen davon, würden die Kosten für eine individuelle Police gemessen am Einkommen für die Geringverdiener am höchsten liegen.





84 Prozent aller Bürger fürchten Egoismus und Verlust des sozialen Zusammenhalts

7 11 2011

Berlin, 07.November 2011. 84 Prozent aller befragten Bürger befürchten laut AWO Sozialbarometer ein egoistisches Deutschland. Nur 13 Prozent dagegen glauben, dass die Gesellschaft in den kommenden fünf Jahren eher solidarischer wird. „Die Bürger haben offensichtlich ein starkes Gespür für tiefgreifende Veränderungen“, so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. „Ihr Glaube und das Vertrauen in die soziale Gestaltungskraft von Politik und Gesellschaft sind scheinbar verloren gegangen.“ Natürlich sei den Bürgern klar, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise nicht ohne Folgen für die deutsche Haushaltspolitik und damit auch für sie bleiben werde. „Angesichts der unsozialen Politik der letzten Jahre fürchten sie jedoch eine ungerechte Lastenverteilung“, betont Stadler.

Die wachsende Spaltung zwischen Arm und Reich ist eines der größten gegenwärtigen Probleme. „Wenn es den Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht gelingt, gemeinsam diese Spaltung zu bekämpfen, hat dies unabsehbare Folgen auf das demokratische Gemeinwesen insgesamt“, so Stadler. Schon jetzt hänge gute Bildung, angemessener Wohnraum, stabile Gesundheits- und Altersvorsorge und damit eine Zunahme der Teilhabechancen maßgeblich vom Geldbeutel ab. „Die Politik der Bundesregierung darf diese Entwicklung nicht noch weiter verschärfen“, fordert Stadler.

*Die AWO fragte 1.000 Menschen: Wenn Sie einmal an die kommenden 5 Jahre denken, glauben Sie, dass die deutsche Gesellschaft a) eher solidarischer wird und der soziale Zusammenhalt zunimmt oder dass jeder eher seinen eigenen Vorteil sucht, es mehr Egoismus geben wird? oder dass sich nicht viel verändern wird?

Die Studie wird von TNS-Infratest durchgeführt.

Weitere Informationen unter www.awo-sozialbarometer.org








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