AWO-Bundeskonferenz – Wertebindung als Klammer zwischen Vergangenheit und Zukunft

23 11 2012

Bonn, 23. November 2012. „Die Bundeskonferenz ist das Parlament der Arbeiterwohlfahrt. Hier treffen die fast 750 Delegierten die zukunftsweisenden Entscheidungen für die Arbeit des Verbandes“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt zur heutigen Eröffnung der  dreitägigen Konferenz in Bonn. „Das anspruchsvolle Konferenzmotto „Werte leben – Geschichte bewegt Zukunft!“, zeigt, dass sich die AWO der Aufgabe stellt, eine Balance zu finden zwischen ihrem Selbstverständnis als sozialpolitisch und bürgerschaftlich engagiertem Traditionsverband und den Herausforderungen eines modernen Anbieters von sozialen Dienstleistungen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und Präsident Schmidt ergänzt: „Die Werte der AWO sind die Klammer zwischen unserer über 90-jährigen Geschichte und unserer Zukunft“.

Vor diesem Hintergrund werden die Delegierten Fragen diskutieren wie: „Wo sind die Grenzen der sozialwirtschaftlichen Betätigung?“ und „Welche unverwechselbaren Merkmale müssen die Angebote der AWO als Wohlfahrtsverband haben, um der ihr übertragenen Rolle gerecht zu werden?“. Die Wertebindung der AWO Unternehmen wird ein prägendes Thema der Konferenz sein. Zur Debatte und Abstimmung steht beispielsweise der Leitantrag des AWO Präsidiums „Eckpunkte für ein wertegebundenes Unternehmen“.

„Soziale Arbeit findet oftmals unter schwierigen Bedingungen statt. Es ist aber deshalb umso wichtiger, dass die AWO eine Vorreiterrolle für sozial auskömmliche Löhne übernimmt“, erklärt der Präsident Schmidt und der Bundesvorsitzende Stadler ergänzt: „Deshalb haben wir Verhandlungen um einen allgemeinverbindlichen Entgelttarifvertrag Soziales initiiert. Dabei steht der Stellenwert der Sozialen Arbeit und der dort tätige Menschen im Mittelpunkt.“

Darüber hinaus werden auf der Bundeskonferenz weitere Themen, wie die Stärkung des Mitgliederverbandes, die Förderung junger Menschen, die Stabilisierung der sozialwirtschaftlichen Aktivitäten, die Sicherung der öffentlichen Refinanzierungsstrukturen für soziale Aufgaben und fachpolitische Fragestellungen  z.B. zum Thema Rente und Betreuungsgeld diskutiert und beschlossen werden.

Die Bundeskonferenz der AWO findet vom 23. bis zum 25. November 2012 in Bonn statt. Sie ist das oberste Beschlussorgan der AWO und setzt sich nach einem festgelegten Schlüssel aus gewählten Vertretern (Delegierten) des Gesamtverbandes, den Mitgliedern des Präsidiums, dem Vorstand, einem Mitglied des Bundesjugendwerkes und Beauftragten der korporativen Mitglieder zusammen. Auf der Internetplattform der Bundeskonferenz werden sämtliche  Informationen rund um die Konferenz bereit gestellt. Die alle vier Jahre tagende Bundeskonferenz nimmt u. a. Rechenschaftsberichte entgegen, wählt das Präsidium, verabschiedet Anträge und legt die Arbeitsschwerpunkte fest. Ihre Beschlüsse sind für den Gesamtverband bindend.

Weitere Infos unter: http://buko2012.awo.org/








%d Bloggern gefällt das: