„Ein-Satz“ für gute Pflege

23 03 2012

Berlin, 23. März 2012.
Um die Zukunft der Pflege älterer Menschen in Deutschland ist es nicht gut bestellt. Hilfe- und pflegebedürftige Menschen benötigen eine stärkere Lobby in der Politik und der Gesellschaft. Deshalb haben sich verschiedene Akteure, die die aktuelle Situation nicht mehr länger hinnehmen wollen, zu dem BÜNDNIS für GUTE PFLEGE zusammengeschlossen. Gemeinsam fordern die Bündnispartner aus Selbsthilfe und Verbrauchervertretungen, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden sowie Gewerkschaften und Berufsverbänden Perspektiven für eine bessere Pflege in Deutschland. Unterstützen Sie das Bündnis mit Ihrem „Ein-Satz“ für gute Pflege. Wir geben Ihnen eine Stimme. Laden Sie auf http://www.buendnis-fuer-gute-pflege.de Ihr Foto und Ihre Meinung zum Thema gute Pflege in Deutschland hoch. Klicken Sie hier für Ihren „Ein-Satz“.
Die Forderungen des Bündnisses sind:
Pflegebedürftige Menschen brauchen maßgeschneiderte Pflege. Das beinhaltet eine selbstbestimmte und qualitativ hochwertige Pflege und häusliche Versorgung. Dazu gehört eine umfassende und unabhängige Beratung und Hilfestellung, genauso wie eine Stärkung des Bereichs der häuslichen Pflege. An Demenz erkrankte Menschen werden vom jetzigen System besonders benachteiligt. Deshalb fordert das Bündnis für gute Pflege, den Pflegebedürftigkeitsbegriff endlich zu erweitern und umzusetzen.
Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung und gesellschaftliche Anerkennung für das, was sie tun: Zum Beispiel durch mehr Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten aber auch mehr Transparenz der vorhandenen Hilfen. Ein wichtiger Punkt ist eine verbesserte Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
Profis in der Pflege brauchen gute Lohn- und Arbeitsbedingungen zum Beispiel in Form von tariflicher Bezahlung und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nur so kann dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel begegnet werden.
Gute Pflege hat ihren Preis und braucht mehr Solidarität. Auf gute Pflege haben alle ein Recht, sie darf nicht arm machen. Deshalb setzt sich das Bündnis dafür ein, dass die Finanzierung der Pflege solidarisch und paritätisch erfolgt und nicht einseitig zu Lasten der Versicherten geht.

Bündnispartner (Stand März 2012) sind:

· Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V. (AWO)
· Paritätischer Gesamtverband e. V.
· Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. (DAlzG)
· Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e. V. (DBfK)
· Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
· Sozialverband Deutschland e. V. (SoVD)
· Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv)
· Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
· Volkssolidarität Bundesverband e. V.
· Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V. (ZWST)

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Unsere Hilfen für Ihren Alltag: AWO „Alltagshelfer“

24 10 2011



Sie fahren zur Kur, müssen ins Krankenhaus, haben Beschwerden während der Schwangerschaft oder Sie sind krank und Ihre Kinder müssen versorgt werden. Dabei können wir Sie gerne unterstützen – und das zu günstigen Sätzen.

– Sie machen eine Umschulung und benötigen eine Aufsicht für Ihre Kinder?

– Sie suchen eine Tagesmutti?

– Hauswirtschaftliche Leistungen: Wir unterstützen Sie in Ihrem Haushalt, z.B. Reinigen der Wohnung, waschen, bügeln Ihrer Wäsche, Zubereitung Ihres Essens, usw.

– Sie benötigen Hilfe beim Einkauf, eine Begleitung zum Arzt?

– Während Ihrer Abwesenheit versorgen wir Ihr Haus, Blumen und Ihre Haustiere

– Sanfte Begleitung durch den Alltag

– Anleitung zur Körperpflege

– Einhalten von Terminen

– Festlegung mittelfristiger bzw. langfristiger Ziele z. B. Herstellen der Selbstständigkeit.

Die Hilfe zur Selbsthilfe soll dabei im Vordergrund stehen. Eine Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse ist möglich!

Unsere Hilfe für Ihren Alltag – weitere Informationen finden Sie hier

Unsere Ansprechpartnerin berät Sie gerne:

Frau

Inge Bast

Haus der AWO

Jahnstraße 9

56422 Wirges

Telefon: 02602 / 60288

Telefax: 02602 / 60839

inge.bast@awo-westerwald.de








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