„Immer“* für Sie da: Die AWO Alltagshelfer

31 07 2012

Sie müssen (plötzlich) ins Krankenhaus, fahren zur Kur, haben Beschwerden während der Schwangerschaft oder Sie sind krank und Ihre Kinder müssen versorgt werden. Dabei können wir Sie gerne unterstützen – professionell, schnell und das zu günstigen Sätzen! Pflege findet nicht statt.

– Hauswirtschaftliche Leistungen: Wir unterstützen Sie in Ihrem Haushalt, z.B. Reinigen der Wohnung, waschen, bügeln Ihrer Wäsche, Zubereitung Ihres Essens, usw.

– Sie benötigen Hilfe beim Einkauf, eine Begleitung zum Arzt?

– Während Ihrer Abwesenheit versorgen wir Ihr Haus, Blumen und Ihre Haustiere

– Sanfte Begleitung durch den Alltag

– Anleitung zur Körperpflege

– Einhalten von Terminen

– Festlegung mittelfristiger bzw. langfristiger Ziele z. B. Herstellen der Selbstständigkeit.

– Sie machen eine Umschulung und benötigen eine Aufsicht für Ihre Kinder?

Die Hilfe zur Selbsthilfe soll dabei im Vordergrund stehen. Eine Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse ist möglich!  Sprechen Sie uns an:

Unsere Ansprechpartnerin berät Sie gerne:

Frau

Inge Bast

Haus der AWO

Jahnstraße 9

56422 Wirges

Telefon: 02602 / 60288

Telefax: 02602 / 60839

inge.bast@awo-westerwald.de

* Einsatzzeiten: Montag bis Samstag von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr

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Kinderschutzgesetz mit Mängeln

27 10 2011

Berlin, 27. Oktober 2011. „Flächendeckend Frühe Hilfen schon im Zeitraum der Schwangerschaft und in der ersten Lebensphase als Anspruch einzuführen, ist absolut richtig“, betont  der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heutigen Bundestagsabstimmung über das Kinderschutzgesetz. Darüber hinaus begrüßt Stadler, dass der Bund die Länder zumindest in Bezug auf die Familienhebammen dauerhaft finanziell unterstützen möchte. Doch das Gesetz hat Schwachpunkte. So fehle der individuelle Rechtsanspruch auf Frühe Hilfen im Jugendhilfebereich. Und der Forderung des Bundesrates, Frühe Hilfen als „gemeinsame Aufgabe sowohl der Kinder- und Jugendhilfe, als auch des Gesundheitsbereichs“ im Gesetz zu verankern, wurde von Seiten des Bundesgesundheitsministeriums mit Schweigen begegnet. „Das ist ein lähmender Strukturfehler, erklärt Stadler, denn „Kindeswohl und Kindesgesundheit gehören zusammen.“

Im Interesse der besonders belasteten Familien wäre es notwendig, dass Frauenkliniken, Geburtsstationen und Haus- und Kinderärzte so früh wie möglich genauso Hilfeleistungen erbringen müssen, wie es von den Jugendämtern verlangt wird. Doch durch seine Verweigerungshaltung trägt das Bundesgesundheitsministerium die Verantwortung für einen Strukturfehler, der  sich im Einzelfall lebensgefährdend auf die Gesundheit von betroffenen Kindern auswirken kann. „Hier muss dringend nachgebessert werden“, fordert Stadler. Zudem müssten Krankenkassen gesetzlich verpflichtet werden, regelmäßige Präventionsleistungen, wie zum Beispiel eine Verlängerung der Hebammenleistungen auf sechs Monate zu übernehmen. Im Interesse der Schwächsten und damit im Interesse für die Gesellschaft. Denn: „wer früh hilft, hilft besser – und viel billiger obendrein“, erklärt Stadler.








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