Willkommen in RLP und Inklusion sind Themen des Podcasts „Dornberg Radio“ mit Sendung 4

18 01 2015

Heute hat der AWO Ortsverein Wirges den Vizepräsidenten des Leichtathletikverabands Rheinland e.V., Michael Schätzel, zu Gast. Dieser spricht über Inklusion im Sport und über ehrenamtliche Aktivitäten. Als zweiten Gast begrüßen wir Carmen Kircher-Lindner, AWO Bildung und Arbeit Westerwald gGmbH. Diese berichtet über das neue Projekt “Willkommen in RLP” in Wirges. Dabei handelt es sich um einen Sprach- und Orientierungskurs für Flüchtlinge.

Der Podcast kann hier gehört oder abgerufen werden: http://awo-wirges.de/?podcast=sendung-4-inklusion-im-leichtathletikverband-rheinland-awo-willkommen-in-rlp





Neue Veröffentlichung im Rahmen der AWO-ISS-Kooperation „Soziale Inklusion“

9 01 2014

Teilhabe von (benachteiligten) Familien – welchen Beitrag können Einrichtungen frühkindlicher Bildung leisten?

Erneut hat das ISS im Rahmen einer laufenden Kooperation mit der AWO eine Studie vorgelegt. Sie nimmt gezielt die frühkindliche Bildung in den Blick und knüpft damit an vielfältige Erkenntnisse der Armutsforschung an, nach denen gerade frühzeitige Unterstützung ein zentraler Faktor für gesellschaftliche Teilhabe ist. Welchen Beitrag hier gerade die AWO leistet bzw. leisten kann, ist einer der Fragestellungen, denen der Bericht, der anbei zum Download zur Verfügung steht, nachgeht.

Hier klicken zum Download

 





„Inklusion – auch bei uns!“ – 4. Sozialkonferenz der Arbeiterwohlfahrt

29 06 2013

Berlin/Dortmund, 28. Juni 2013. „Inklusion darf weder zu einer Reduzierung von Ansprüchen noch zu einer Verschlechterung der Qualität der Angebote führen“, stellt der Präsident der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wilhelm Schmidt anlässlich der heute stattfindenden 4. AWO Sozialkonferenz in Dortmund klar. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler ergänzt: „Zwar initiieren Bund und Länder derzeit eine Vielzahl von Maßnahmen unter dem Begriff „Inklusion“, bedenken aber die daraus resultierenden Konsequenzen nicht“. Und der Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes Westliches Westfalen Michael Scheffler betont: „Inklusion kann nicht ohne zusätzliche Mittel und Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen gelingen.“

Alle Teilnehmenden der 4. Sozialkonferenz „Inklusion auch bei uns!“ sind sich einig, dass Inklusion im Kopf beginnen müsse. Dazu benötigt würden jedoch Strukturen, die inklusives Denken ermöglichen und damit die Menschen zu inklusivem Handeln befähigen. Inklusion erfordert ein Umdenken: So will Integration Menschen, „die anders sind“ in das bestehende System integrieren. Wohingegen Inklusion die Anpassung des Systems an die Bedürfnisse von Menschen fordert. Dies gelte für alle Lebensbereiche: vom Besuch der Kindertagesstätte, Schule, Hochschule, im Bereich des Wohnens, Arbeit, Freizeit bis ins hohe Alter. Eine der Hauptforderungen der Sozialkonferenz lautet dementsprechend, dass sich die bisherigen Ressourcen, die derzeit noch für integrative Maßnahmen eingesetzt werden, in ein teilhabeorientiertes, einheitliches und transparentes System überführt werden müssen.

„Inklusion ist Leitprinzip und Forderung zugleich. Forderung, uns als AWO in einen breiten gesellschaftlichen Dialog darüber zu begeben, ob sich unsere etablierten Strukturen und Systeme eignen, um den Bedürfnissen von Menschen gerecht zu werden, die bisher aus vielfältigen Gründen nicht wahrgenommen wurden und denen Teilhabe verweigert wurde“, erklärt der AWO Präsident Schmidt und ergänzt: „Die AWO fordert eine eindeutige Orientierung der Politik zur Inklusion und damit eine sichere materielle Grundlage damit Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe überhaupt eine Chance hat.“

Weitere Informationen rund um die 4. Sozialkonferenz unter www.soko2013.awo.org.

 

Diese Pressemitteilung wurde auch in Leichter Sprache erstellt:





Ungleiche Chancen in Deutschland

3 06 2013

Berlin, 03. Juni 2013. 53 Prozent der Befragten sind laut aktuellem AWO Sozialbarometer der Ansicht, dass Alter, Herkunft oder Behinderung Gründe für ungleiche Chancen auf eine gute Bildung sind. 72 Prozent der Bürger sehen darin so gar Gründe für Benachteiligung bei der Arbeitsplatzsuche. „Das sind leider sehr ernüchternde Ergebnisse“, so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. „Zugleich legen sie schonungslos offen, dass wir es in einem Land wie Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht schaffen, Chancengleichheit für alle herstellen zu können.“

Offenkundig könne es die Vielzahl von Integrationsmaßnahmen für Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen mit Behinderung in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht gewährleisten, den Menschen gleiche Chancen bei Bildung und auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. „Die politisch Verantwortlichen hangeln sich zwar von einem Gipfel zum anderen, aber zukunftsorientierte Diskussionen finden nicht statt. Der Status Quo wird zu oft verwaltet“, betont Stadler. Dabei sei es notwendiger denn je, eine Kultur in Deutschland dafür zu schaffen, in der das Andere anerkannt und eben nicht ausgegrenzt werde. „Was wir deshalb brauchen“, fordert der AWO Bundesvorsitzende, „ist eine fundierte und breite gesellschaftliche Debatte zum Thema Inklusion. Denn nur wenn wir es schaffen, uns systematisch mit der Idee einer inklusiven Gesellschaft zu befassen, können Ungleichheiten in der Gesellschaft behoben werden.“

Diese neuen Herausforderungen seien auch für die AWO Selbstverpflichtung. Der Verband ist aufgefordert, das Thema Inklusion in allen Arbeitsfeldern grundlegend zu diskutieren, um schrittweise einem inklusiven Ansatz gerecht zu werden.

Auftakt dazu ist die 4. Sozialkonferenz Ende Juni in Dortmund.

Weitere Informationen unter http://www.soko2013.awo.org





Inklusion in Handlungsfeldern der Jugendsozialarbeit

27 02 2013

Aktuelle Ausgabe der „Beiträge zur Jugendsozialarbeit“

Nach der UN-Behindertenrechtskonvention haben alle Menschen das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe. Auch die Angebote der Jugendsozialarbeit müssen sich im Sinne der Inklusion weiterentwickeln und in ihren Handlungsfeldern zu einem für alle jungen Menschen offenen Bildungs- und Ausbildungssystem beitragen.

Die nun vorliegende Veröffentlichung reflektiert Überlegungen zum Thema Inklusion aus Sicht von Praxisfeldern der Jugendsozialarbeit. Zunächst gehen zwei Artikel auf Fragen ein, die die Notwendigkeit der pädagogischen Neuausrichtung einer inklusiven Jugendsozialarbeit sowie das Prinzip der Niedrigschwelligkeit betreffen. Daneben geben drei arbeitsfeldbezogene Artikel Einblicke in die aktuelle Diskussion in den Feldern Schulsozialarbeit, Übergang Schule – Beruf und Jugendwohnen.

Quelle: Infoservice AWO Bundesverband e.V.








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