ZFF und Befah: Urteil zur Homo-Ehe: volle Gleichstellung jetzt!

18 06 2013

Mit seinem  Urteil hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt: Partner/innen in einer ein- getragenen Lebenspartnerschaft müssen im Einkommensteuerrecht genau so behandelt werden wie Ehepartner/innen.

„Wir freuen uns über das heutige Urteil“, so die ZFF-Vorsitzende Christiane Reckmann. „Das ist ein weiterer Schritt zur völligen Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und zur Anerkennung der Vielfalt von Familie. Insbesondere freuen wir uns für die Kinder in Regenbogenfamilien, die finanziell von diesem Urteil profitieren. Langfristig wollen wir aber weg von der Förderung der Fami- lienform Ehe hin zu einer Förderung aller Kinder. Kurz: statt Ehegattensplitting für Wenige Kindergrundsicherung für Alle!“

Dass das Bundesverfassungsgericht die steuerliche Gleichbehandlung verlangen würde, ist seit Langem absehbar. „Es ist eine Schande, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung vom Verfassungsgericht so ‚zum Jagen getragen‘ werden muss“, kommentiert Gudrun Held, Vorsitzende von BEFAH, das Urteil. „Es ist höchste Zeit, die rechtliche, finanzielle und soziale Diskriminierung lesbischer und schwuler Menschen endlich zu beenden – und zwar in allen Bereichen. Wir als BEFAH wollen die Öffnung der Ehe, denn Liebe ist Liebe, egal ob homo- oder heterosexuell.“.

Quelle: Pressmitteilung Zukunftsforum Familie e.V. und Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen e.V. vom 06.06.2013

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