AWO Wahlprüfsteine zur Europawahl

19 05 2014

„Die eng miteinander verwobenen Probleme der Finanz- und Eurokrise haben längst zu einer gefährlichen sozialen Lage geführt. Die heraneilenden Europawahlen am 25. Mai 2014 sind angesichts der gewaltigen Herausforderungen richtungsweisend“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Auf einer extra eingerichteten Internetseite des Bundesverbandes sind nun die Antworten der Parteien zu den AWO Wahlprüfsteinen zu finden. „Wir wollen die derzeitige Debatte versachlichen und die Möglichkeit bieten, sich über die politischen Alternativen zu informieren. Für die AWO steht die soziale Zukunft Europas im Zentrum“, unterstreicht Stadler.

Hierzu hat die Arbeiterwohlfahrt 39 zentrale europapolitische Fragen an sechs Parteien (Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, FDP, AfD, SPD) verschickt. „Wir wollen der derzeit vor allem populistischen öffentlichen Auseinandersetzung mit der Europawahl die wichtigen Fachthemen entgegenstellen“, so Stadler. Damit Europa an Akzeptanz und Legitimation gewinnt, müssen sich alle Initiativen, Gesetzgebungen und Strategien der EU am Ziel eines sozialen Europas orientieren. „Deshalb erwarten wir vom Europäischen Parlament Impulse, die sich der zu starken technokratischen und marktliberalen Politik der Europäischen Kommission entgegenstellen“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende. „Wir brauchen einen Gegenentwurf zur aktuellen Sparpolitik der EU. Angesichts einer steigenden Zahl von arbeitslosen Jugendlichen in Europa, müssen wir diese Politik beenden und das Wachstum in diesen Ländern fördern. Europa muss ein Kontinent der Perspektiven, nicht der Ernüchterung sein“, hebt Stadler hervor.

„Die zweifellos vorhandenen Herausforderungen für Europa dürfen keinesfalls zu einem Politikverdruss führen. Denn jede nicht abgegebene Stimme, ist eine Stimme für die radikalen Kräfte. Das darf nicht die Folge sein. Wir müssen alle gemeinsam Verantwortung übernehmen und für die Sache streiten“, schließt Stadler ab. Für die Arbeiterwohlfahrt kann das nur ein soziales Europa sein – das den Blick auf das Wohlergehen der Menschen richtet.

Antworten der Parteien auf die AWO Wahlprüfsteine http://awowahlpruefsteine.wordpress.com/

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AWO Wahlprüfsteine zur Europawahl: Die Antworten der Parteien

17 04 2014

Berlin, 17. April 2014. „Die eng miteinander verwobenen Probleme der Finanz- und Eurokrise haben längst zu einer gefährlichen sozialen Lage geführt. Die heraneilenden Europawahlen am 25. Mai 2014 sind angesichts der gewaltigen Herausforderungen richtungsweisend“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Auf einer extra eingerichteten Internetseite des Bundesverbandes sind nun die Antworten der Parteien zu den AWO Wahlprüfsteinen zu finden. „Wir wollen die derzeitige Debatte versachlichen und die Möglichkeit bieten, sich über die politischen Alternativen zu informieren. Für die AWO steht die soziale Zukunft Europas im Zentrum“, unterstreicht Stadler.

Hierzu hat die Arbeiterwohlfahrt 39 zentrale europapolitische Fragen an sechs Parteien (Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, FDP, AfD, SPD) verschickt. „Wir wollen der derzeit vor allem populistischen öffentlichen Auseinandersetzung mit der Europawahl die wichtigen Fachthemen entgegenstellen“, so Stadler. Damit Europa an Akzeptanz und Legitimation gewinnt, müssen sich alle Initiativen, Gesetzgebungen und Strategien der EU am Ziel eines sozialen Europas orientieren. „Deshalb erwarten wir vom Europäischen Parlament Impulse, die sich der zu starken technokratischen und marktliberalen Politik der Europäischen Kommission entgegenstellen“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende. „Wir brauchen einen Gegenentwurf zur aktuellen Sparpolitik der EU. Angesichts einer steigenden Zahl von arbeitslosen Jugendlichen in Europa, müssen wir diese Politik beenden und das Wachstum in diesen Ländern fördern. Europa muss ein Kontinent der Perspektiven, nicht der Ernüchterung sein“, hebt Stadler hervor.

„Die zweifellos vorhandenen Herausforderungen für Europa dürfen keinesfalls zu einem Politikverdruss führen. Denn jede nicht abgegebene Stimme, ist eine Stimme für die radikalen Kräfte. Das darf nicht die Folge sein. Wir müssen alle gemeinsam Verantwortung übernehmen und für die Sache streiten“, schließt Stadler ab. Für die Arbeiterwohlfahrt kann das nur ein soziales Europa sein – das den Blick auf das Wohlergehen der Menschen richtet.

Die Internetseite zu den Antworten der Parteien auf die AWO Wahlprüfsteine finden Sie hier: http://awowahlpruefsteine.wordpress.com/





Ferienfreizeit „Alle Kinder dieser Welt“ 2014 in Höhr-Grenzhausen

30 01 2014

Hallo, liebe Eltern,

schicken Sie Ihre Kinder in den Sommerferien auf große Entdeckungsreise! Die Crew der AWO Höhr-Grenzhausen auf viele wissen wissbegierige Weltenbummler – im Alter von 5 bis 12 Jahren -, die die Gegend rund um unseren wunderschönen Badesee Linderhohl unsicher machen.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Dienstags (8:00 bis 12:00 Uhr) und mittwochs (14:00 bis 18:00 Uhr) können Sie das Team der AWO Höhr-Grenzhausen telefonisch unter 02624 / 7159 erreichen. Rund um die Uhr können Sie uns E-Mails an awo-msd@t-online.de schicken.

Details zur Ferienfreizeit finden Sie hier: Anzeige Ferienfreizeit 2014 (2)

AWO Ortsverein Höhr-Grenzhausen e.V.

Parkstraße 8

56203 Höhr-Grenzhausen





2014 muss den Wert der sozialen Arbeit hervorheben!

3 01 2014

AWO sieht Wertegebundenheit als zentrales Merkmal der sozialen Arbeit der gemeinnützigen Freien Wohlfahrtspflege

„Der im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vereinbarte flächendeckende gesetzliche Mindestlohn ist ein erster Schritt in Richtung einer gerechteren Arbeitsmarktpolitik. Darüber hinaus müssen wir weiterhin entschieden die Beschäftigten in der sozialen Arbeit stärken“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler mit Blick auf die Herausforderungen im nächsten Jahr. Die AWO hat dabei insbesondere die Rahmenbedingungen für soziale Arbeit im Blick. Diese haben sich mit der aufkommenden neoliberalen Steuerungslogik für die Leistungserbringer seit den neunziger Jahren verschlechtert. „Das gewünschte Ergebnis, durch mehr Wettbewerb effektivere soziale Arbeit zu gewährleisten und alte Strukturen auf Seiten der Einrichtungen aufzubrechen, ist längst eingetreten“, unterstreicht Stadler. „Was wir jetzt beobachten müssen, ist eine absurde Kostensenkungsstrategie zulasten der Beschäftigten. Ein unregulierter Wettbewerb im sozialen Bereich heißt häufig Einsparungen beim Personal, das hier 80 Prozent der Kosten ausmacht.“ Diese hochqualifizierten Mitarbeitenden in der sozialen Arbeit leisten beispielsweise in der Pflege oder in der Erziehung eine wertvolle und anspruchsvolle Arbeit für die Gesellschaft. Dafür müssen wir als Gemeinschaft Anerkennung aussprechen und diese auch entsprechend entlohnen.

Die AWO hat sich in den zurückliegenden Jahren verstärkt gegen diesen Trend gestemmt und Eckpunkte für ein wertegebundenes Unternehmen verabschiedet. Zentraler Bestandteil sind dabei Maßnahmen, die eine gerechte und solidarische Bezahlung aller Beschäftigten gewährleisten. „Es liegt heute auf der Hand, dass nur ein bundesweiter, allgemein verbindlicher Entgelttarifvertrag Soziales den wettbewerbsbedingten Kostensenkungsdruck aushebeln kann“, hebt der Bundesvorsitzende hervor. Hierfür muss sich die gesamte Freie Wohlfahrtspflege in der Bundesrepublik zielgerichtet einsetzen. „Das in Deutschland einmalige Subsidiaritätsprinzip ‑ nach dem eine staatliche Aufgabe soweit wie möglich von der kleineren Einheit wahrzunehmen ist ‑ darf nicht zum Kostensenkungsinstrument verkommen, in dem der Staat versucht, durch eine Konkurrenzsituation Preise zu drücken. Klar ist: Die Situation ist komplex, aber davor dürfen wir nicht zurückschrecken“, erklärt Stadler entschlossen.

Damit soziale Arbeit wertegebunden stattfinden kann, braucht es entsprechende politische Rahmenbedingungen. Denn gerade diese Wertegebundenheit ist ein zentrales Merkmal der gemeinnützigen Freien Wohlfahrtspflege. „Wir sehen uns keinesfalls nur als Dienstleister, sondern genauso als Themenanwalt für diejenigen denen wir beistehen, als Förderer zivilgesellschaftlichen Engagements und als integrative Organisation.“ Das alles leisten unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir stehen nun am Beginn eines ganz entscheidenden Weges für die Ausgestaltung unseres Sozialstaats. Ich bin überzeugt, dass soziales Unternehmertum mit sozial gerechten Grundsätzen vereinbar ist“, schließt Stadler ab.





„Preis Soziale Stadt 2014“ ausgeschrieben

13 12 2013

Berlin, 13. Dezember 2013. „Eine entscheidende Frage für die Zukunft der Städte wird sein, wie wir soziale Probleme vor Ort lösen, Entmischung fördern und nachhaltig Integrationserfolge sichern. Hier setzt der ‚Preis Soziale Stadt 2014‘ ein richtiges Zeichen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

Gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. und dem Deutschen Mieterbund lobt die Arbeiterwohlfahrt den „Preis Soziale Stadt 2014“ aus. Dabei soll auch das Interesse der Öffentlichkeit für die Herausforderungen der Städte geschärft und zugleich innovativen Projekten eine geeignete Bühne geboten werden. „Klar ist, dass auf unterschiedliche Weise Gemeinschaft und Solidarität in verschiedenen Wohnquartieren gelebt und gefördert wird. Diese sichtbar zu machen, ist eine Chance für alle“, unterstreicht Döcker.

Bis zum 15. März 2014 können die Vorschläge der Bewerberinnen und Bewerber eingereicht werden. Gefragt sind Projekte, die es nachweislich geschafft haben, die Lebensbedingungen und Lebenschancen der Menschen in den Quartieren zu verbessern. „Wir freuen uns auf die kreativen Bewerbungen und sind gespannt, was wir von den Preisträgerinnen und Preisträgern im nächsten Jahr erfahren und lernen werden“, schließt das Vorstandsmitglied ab. Die Preisverleihung findet am 1. Juli 2014 in Berlin im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt.

Die Wettbewerbsunterlagen können von der Website vom „Preis Soziale Stadt“ unter www.preis-soziale-stadt.de im Bereich Downloads abgerufen werden.

Die Geschäftsstelle des Wettbewerbs ist angesiedelt beim Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., Fritschestr. 27/28, 10585 Berlin.

 








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