Toleranz hat viele Gesichter

10 12 2014

„Augenblicke der Toleranz“ – aufgeschnappt und zusammengefasst in einem Bildband und als Collage - Thorsten Siefert und Thilo Becker freuen sich über die zahlreichen Statements und Fotos Quelle: AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH

„Augenblicke der Toleranz“ – aufgeschnappt und zusammengefasst in einem Bildband und als Collage – Thorsten Siefert und Thilo Becker freuen sich über die zahlreichen Statements und Fotos
Quelle: AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH


Bildband „Aufgeschnappt – Augenblicke der Toleranz“ in Höhr-Grenzhausen übergeben

Am 30.11.2014 übergab die AWO Bildung und Arbeit Westerwald gGmbH im Rathaus in Höhr-Grenzhausen den Bildband und die Collage „Aufgeschnappt – Augenblicke der Toleranz“ an die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen. Sie sind das Ergebnis des gleichnamigen Projektes, in dessen Rahmen Menschen in und um Höhr-Grenzhausen in den letzten Wochen offen bekundet haben, dass Sie sich für Toleranz einsetzen, ihnen ein tolerantes Umfeld am Herzen liegt.

Thilo Becker, Hausherr und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, und Moderator Thorsten Siefert, Geschäftsführer der AWO Bildung und Arbeit Westerwald gGmbH, begrüßten im Rathaus die eigentlichen „Stars“ des Projektes – die Menschen, die die Chance der Fotoshootings genutzt haben, ihre persönlichen Statements abzugeben. Thorsten Siefert: „Wir freuen uns über die zahlreichen Statements und Fotos, die wir ‚aufgeschnappt‘ haben und hoffen, dass wir durch deren Veröffentlichung viele Menschen anregen können, Vorurteile abzubauen, Klischees abzulösen und Tabus zu überwinden. Kurzum: sich für ein toleranteres, harmonisches Miteinander einzusetzen.“ „Das Bundesprogramm ‚TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN‘ geht zwar zu Ende, was bleibt, sind jedoch die Impulse für ein gutes Leben, die aus derartigen Projekten, Reportagen und Diskussionsbeiträgen hervorgehen “, so Thilo Becker.

Die Fotos und Statements wurden bereits im Internet auf der Website veröffentlicht, die Chance zum Teilen und Liken besteht über Facebook und Instagram. Pünktlich zu Weihnachten wird der Bildband als eBook auf der Homepage der AWO Bildung und Arbeit Westerwald gGmbH und der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen zum Download bereit stehen.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ gefördert und ist eine Kooperation der AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH mit der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen und dem AWO Ortsverein Höhr-Grenzhausen.

Thorsten Siefert und Thilo Becker freuen sich über die zahlreichen Statements und Fotos Quelle: AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH

Thorsten Siefert und Thilo Becker freuen sich über die zahlreichen Statements und Fotos
Quelle: AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH

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„Liebesschmerz“ – Liebeskrisen können heilsam sein

2 10 2013

Das AWO-Bildungswerk bietet eine interessante Fortbildung an, zu der wir Sie herzlich einladen:
„Liebesschmerz“ – Liebeskrisen können heilsam sein

mit
Dr. Mathias Jung, Therapeut und Philosoph am Dr. Max-Otto-Bruker-Haus, Lahnstein
am
Montag, 04. November, 19.30 Uhr in Wirges, Hotel Paffhausen, Bahnhofstr. 100

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Gerne reservieren wir für Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt einen der begehrten Plätze.
Wegen Sicherheitsauflagen ist die Teilnehmerzahl beschränkt!

Zum Inhalt:

Liebeskummer kennt jeder. Er kann zu psychosomatischen Krankheiten von Kreislaufproblemen, Migräne, Schlaflosigkeit bis hin zu Ess-, Nikotin- und Alkoholsucht, Depressionen, suizidalen Gedanken und Handlungen führen.

Rapunzels Geliebter, der Königssohn, stützt sich in Grimms Märchen vom Turm. Er verliert sein Augenlicht. Tiefenpsychologisch gesprochen: Er nimmt die Welt nicht mehr wahr. Rapunzel irrt trostlos im Wald des Lebens herum. Das symbolisiert die Seelenkatastrophe des Liebesschmerzes.

Doch sind solch schmerzliche Erfahrungen auch ein Weg zur inneren Einsicht und zur Entwicklung der Persönlichkeit. Gerade im Durchleben von Trennungen liegt die Chance, innerlich zu wachsen und zu reifen. Liebeskummer, so schmerzlich er sein mag, bietet auch die Chance auf einen Neuanfang, ein Angebot zum Nachdenken über eigene Entwicklungsmöglichkeiten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Joachim Jösch
Pädagogischer Leiter
AWO-Bildungswerk Westerwald

 

Flyer: 2013_11_Liebesschmerz





SONDERMELDUNG: „Tag der AWO Südwest“ am kommenden Samstag, 23. Juni 2012, im Weltkulturerbe Völklingen wird abgesagt!

19 06 2012

Der Pressesprecher der AWO Saarland hat der AWO Rheinland soeben im Auftrag des AWO Landesgeschäftsführers Saarland, Herrn Karl Fischer, die Beweggründe zur Absage des AWO Festes am kommenden Samstag mitgeteilt:
„Bislang noch nicht eindeutig geklärte Vorfälle in einem unserer Seniorenzentren haben uns dazu veranlasst, am Montag Vormittag bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken gegen zwei sofort vom Dienst suspendierte Altenpfleger Anzeige zu erstatten und die Staatsanwaltschaft um strafrechtliche Ermittlungen zu bitten. Die Vorfälle erscheinen uns derzeit derart so gravierend, dass wir das für Samstag vorgesehene Fest der AWO Südwest in Völklingen absagen mussten.
Näheres soll am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden.“

Quelle: AWO Rheinland

UPDATE:

AWO Saar erstattete Strafanzeige gegen zwei ehemalige Altenpfleger des Seniorenheims in Elversberg – Landesvorsitzender Quirin: „Schockierende Vorkommnisse müssen rückhaltlos aufgeklärt werden“ 
Die AWO Saarland hat am Montag, 18. Juni 2012, bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken Strafanzeige gegen zwei Altenpfleger wegen des Verdachts der Begehung einer erheblichen Anzahl von Straftaten zum Nachteil von Bewohnern ihres Altenheims in Elversberg erstattet und um die Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigten gebeten. Anlass hierzu waren gravierende Vorfälle, die eine Woche zuvor von der zuständigen Heimleitung an die Geschäftsführung gemeldet wurden und in deren Mittepunkt die Beschuldigten stehen. Diese waren sofort vom Dienst suspendiert worden und haben Hausverbot in allen AWO-Einrichtungen.
Über den Inhalt der Strafanzeige und den aktuellen Stand der Erkenntnisse informierten in einer kurzfristig vom AWO-Landesverband einberufenen Pressekonferenz am Dienstag, 19. Juni 2012, der im Auftrag der AWO tätige Rechtsanwalt Klaus John, Landesvorsitzender Paul Quirin und Landesgeschäftsführer Karl Fischer. Landesvorsitzender Quirin kündigte an, die betroffene Station umgehend unter neue Leitung zu stellen und mit externen Fachkräften zu ergänzen. Den Opfern stellte er eine Entschädigung in Aussicht, sobald sich die Vorwürfe gegen die Beschuldigten im Zuge der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen erhärten und sich schuldhaftes Handeln erweisen sollte.
Quirin: „Die AWO ist geschockt von den jetzt zu Tage getretenen Vorkommnissen“. Sie sei bereit, alles Mögliche für die Aufklärung augenscheinlich schrecklicher Geschehnisse zu tun und die Staatsanwaltschaft in allen ihren Ermittlungen zu unterstützen. Die AWO Saarland müsse befürchten, dass Menschen auf Grund der bislang noch nicht eindeutig geklärten Vorfälle, bei denen der Verdacht auf Körperverletzung, Misshandlung von Schutzbefohlenen, unterlassene Hilfeleistung, Diebstahl und Unterschlagung sowie Verstöße gegen das BTM-Gesetz und weitere schwerwiegende Delikte im Raume stehen, zu Schaden gekommen sind.
„Zu unserem großen Bedauern sind in Elversberg Menschen, die uns zur Pflege anvertraut wurden, offenbar Menschen mit krimineller Energie in die Hände gefallen, die ich eigentlich nur als menschenverachtende Psychopathen bezeichnen kann“, betonte Quirin. Alles Weitere liege jedoch nun zunächst in den Händen der Staatsanwaltschaft.
Das für Samstag, 23. Juni, von der AWO Saarland als Ausrichter geplante Fest der AWO Südwest wurde abgesagt. Quirin: „Zuerst geht es jetzt um Mitgefühl mit den Geschädigten und um rückhaltlose Aufklärung. Darüber hinaus ist die Basis der Arbeit in allen unseren Altenheimen Vertrauen, und dieses gilt es für das betroffene Heim baldmöglichst wieder herzustellen“.

Quelle: http://www.awo-saarland.de/index.php?id=48&tx_ttnews[tt_news]=607&cHash=f5b5da3c414e6ead87ce15e1b1e654e9





„Tradition schafft Zukunft!“ – Fest der AWO Südwest im Weltkulturerbe

12 06 2012

„Tradition schafft Zukunft!“ – unter diesem Motto steht das große Fest der AWO Südwest am Samstag, 23. Juni, von zehn bis 18 Uhr im Weltkulturerbe Alte Völklinger Hütte.

Das gemeinsame Treffen der AWO-Verbände Saarland, Rheinland und Pfalz wird von einem bunten Unterhaltungsprogramm umrahmt. Mitwirkende sind die Kapelle Edelweiß, der „Heartchor“ mit Band, „Zweite Chance Saarland“, der AWO-Fischer Chor, die Tanzgruppe der AWO Rheinland, Entertainer Schorsch Seitz und viele mehr.

Für alle, die gerne mit dabei sind: Der Eintritt ist frei.





„Reichensteuer“ ist Thema am 17.1.2012 in Wirges

9 12 2011

Westerwaldkreis/Wirges. Viele haben erkannt: die Schwächung des Staates und der unteren Einkommensgruppen durch die Anhäufung von immer mehr Kapital bei den Superreichen gefährdet inzwischen unser gesamtes System. Deshalb werden im Kampf gegen die Staatsverschuldung die Rufe nach einer stärkeren Besteuerung höherer Einkommen und Vermögen immer lauter. Der AWO-Kreisverband Westerwald e.V. und das Forum Soziale Gerechtigkeit greifen dieses Thema jetzt auf und laden gemeinsam zu einem Vortrag ein.  Alle Interessenten sind dazu am Dienstag, 17. Januar 2012 ins Haus der AWO in Wirges (Jahnstr. 9) willkommen. Referent ist der Staatssekretär im Mainzer Finanzministerium, Dr. Salvatore Barbaro. Beginn ist um 19.00 Uhr.

Deutschland ist in den zurückliegenden Jahrzehnten immer mehr zu einem Schlaraffenland für Vermögende geworden. Beispielsweise die Abschaffung der Vermögenssteuer, Senkung der Unternehmensbesteuerung und Reduzierung der Erbschaftssteuer haben dazu geführt, dass nur vergleichsweise minimale 2,3 % des Steueraufkommens aus Vermögen stammen. Zudem wirkt die Konzentration von Vermögen in den Händen weniger destabilisierend. Gleichzeitig aber führt die geringe Beteiligung der breiten Masse an den Früchten der Arbeit dazu, dass dort der Leistungsanreiz dramatisch stark abnimmt. Eine Anpassung des Einkommenssteuertarifs oder die Revitalisierung der Vermögenssteuer könnte hier für mehr Verteilungsgerechtigkeit sorgen und das gesamte System stabilisieren.

Die Gesprächsleitung hat Uli Schmidt als Sprecher des Forums Soziale Gerechtigkeit. In das Thema einführen wird der AWO Kreisgeschäftsführer Thorsten Siefert. Info zur Veranstaltung bei der AWO unter Tel. 02602-60288 oder beim Sozialforum per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de





Veranstaltungsinformation des „ FORUMS SOZIALE GERECHTIGKEIT WW“

22 11 2011

Veranstaltung: Ist ein anderer Kapitalismus möglich?

KATH. ERWACHSENBILDUNG UND FORUM SOZIALE GERECHTIGKEIT LADEN GEMEINSAM EIN

WW/Montabaur. Wie könnte ein anderer Kapitalismus aussehen, einer mit menschlicherem Antlitz? Dieses Thema steht im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltung der Kath. Erwachsenenbildung – Bildungswerk Westerwald- Rhein-Lahn und des Forum Soziale Gerechtigkeit am Mittwoch, 23.11.2011 um 19.00 Uhr.  Dazu sind im Forum St. Peter (Auf dem Kalk 9) in Montabaur alle Interessierten herzlich willkommen.

Die vergangenen Jahrzehnte haben Systemfehler des Finanzkapitalismus offenkundig werden lassen. Spätestens in der zurückliegenden und noch nicht überwundenen Finanzkrise ist dies offensichtlich geworden. Armut und Reichtum, Abstammung und Bildungschancen, Ökonomie und Ökologie sind in diesem Zusammenhang nur einige Bespiele für viele heiße Zukunftsfragen. Zum Thema „Ein anderer Kapitalismus ist möglich! Vorschläge aus der christlichen Gesellschaftsethik“ spricht Dr. Thomas Wagner vom Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen (Frankfurt). In Vortrag und Diskussion soll der Frage nachgegangen werden, an welchen Werten sich ein anderes Wirtschaften orientieren muss, damit die Wirtschaft dem Menschen dient und dem Zusammenleben von Mann und Frau, von Kindern und Alten nützt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt frei. Infos bei der Kath. Erwachsenenbildung, Tel. 02602-680232 keb.montabaur@bistum-limburg.de oder beim Forum Soziale Gerechtigkeit per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.





Wir bauen einen Drachen!

2 09 2011

Für Jung und Alt, die einen Drachen mit der japanischen Shibori-Färbetechnik bauen und steigen lassen wollen

Dieser Drachenbaukurs verspricht jungen und älteren Menschen ein Erfolgserlebnis. Zunächst wird erklärt, warum der Drachen fliegt, wie man einen Drachen steigen lässt und was man als Drachenflieger nicht darf. Danach wird ein farbenfrohes, leuchtendes Muster auf das Drachensegel übertragen. Das geschieht mithilfe der sehr leicht anzuwendenden Shibori-Färbetechnik, einer traditionellen, japanischen Kimonofärbetechnik. Das dabei verwendete Papier ist ein Naturpapier aus China. Nach einer kurzen Trocknungspause wird das Gestänge aus Rattan angebracht, und die Grundlagen der Waageleine werden erklärt. Danach geht es zum Steigen lassen! Der Drachen besitzt gute Flugeigenschaften und braucht nicht viel Wind.

Dieser Kurs ist für alle Altersgruppen ab 10 Jahren geeignet. Bitte alte Kleidung anziehen, da mit wasserfester Tinte gearbeitet wird.

Termin: Samstag, 29.10.2011, 14h-18h

Ihre Investition: 29 € inkl. Material

Seminarleitung: Anke Sauer

Qualifikation: selbständige Mediengestalterin; Drachenbauerin und Windkünstlerin

Veranstaltungsort: AWO-Seminarhotel Westerwald; 56422 Quirnbach

Anmeldungen nehmen wir bereits jetzt entgegen:

Bildungsbüro

Haus der AWO

Jahnstraße 9

56422 Wirges

Telefon: 026 02 / 60 288

bildung@awo-westerwald.de








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