Wünsche zum Jahresausklang

23 12 2014

Weihnachtskarte 2014_Wünsche zum Jahreswechsel
Ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Der Jahreswechsel birgt die Möglichkeit zu entschleunigen, und sich zu besinnen. Zeit Kraft zu schöpfen, Muße für Entspannung mit Freunden und Familie.

Wie viele meiner Vorsätze habe ich in diesem Jahr umgesetzt, welche Ziele habe ich erreicht? Was sind meine Erwartungen an das kommende Jahr?

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und freuen uns darauf, unser engagiertes Miteinander fortzusetzen.

Im Namen des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt Westerwald e. V. und der AWO Bildung und Arbeit gemeinnützige GmbH wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie schöne, erholsame Weihnachtstage, für das kommende Jahr, Gesundheit und Wohlergehen und uns allen gemeinsam Zuversicht, Tatkraft und Erfolg. Mögen sich viele Ihrer Visionen, Träume und Wünsche erfüllen.

Herzliche Grüße

Joachim Jösch
Vorsitzender AWO Kreisverband Westerwald e. V.
Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der
AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH

Thorsten Siefert
Geschäftsführer AWO Kreisverband Westerwald e. V.
Geschäftsführer AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH





Keine Toleranz für Rassismus: AWO zum Internationalen Tag der Migranten

18 12 2014

Berlin, 18. Dezember 2014. Vor dem Hintergrund aktueller sogenannter Montagsdemonstrationen ist die Botschaft des Internationalen Tages der Migranten umso stärker hervorzuheben. An diesem von den Vereinten Nationen initiierten Tag geht es um nicht weniger als darum, den Schutz und die Rechte von Migranten zu betonen. „Es gibt keinen Grund, Verständnis mit Menschen zu haben, die gegen die Rechte von anderen Menschen in unserer Gesellschaft auf die Straße gehen. Die Arbeiterwohlfahrt hat sich in ihrer langen Tradition immer gegen die Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen ausgesprochen und wird daran entschieden festhalten“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler.

In diesen Tagen sind Politik und Gesellschaft gleichermaßen gefordert, mit klaren Worten der Verleumdung von gesellschaftlichen Gruppen entgegenzutreten. „Wir müssen jedwede Vorurteile gegen Menschen anderen Glaubens oder mit Migrationshintergrund politisch bekämpfen. Es ist fatal, wichtige Themen wie den Umgang mit Flüchtlingen oder mit einer zunehmenden, erfreulichen Pluralisierung unserer Gesellschaft, rückwärtsgewandten Populisten zu überlassen“, hebt der Vorstandsvorsitzende hervor.

Die Arbeiterwohlfahrt ist überzeugt, dass Ausgrenzung und Abschottung schlechte Ratgeber für die Gestaltung der politischen Zukunft sind. „In der Menschheitsgeschichte war Migration schon immer ein Motor für gesellschaftliche Erneuerungen. Der heutige Tag der Migranten soll daran erinnern, dass der Mut, der Freiheitswille, die Risikobereitschaft und die Energie, die Migranten aufbringen, um ihre Heimat zu verlassen, ein Gewinn für die Ankunftsländer bedeuten. Vielfalt statt Einfalt in den Köpfen, sollte das Motto der Bundesrepublik sein“, schließt Stadler ab.





Bildung ist ein Menschenrecht

16 12 2014

AWO bietet Sprach- und Orientierungskurse für Flüchtlinge an

"WIR"-Kurs kommt bei den Teilnehmern und Bürgermeistern gut an

Kommt gut an – „WIR“-Kurs in Höchstenbach

Die AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH forciert das Recht auf Bildung und bietet in diesem Jahr im Rahmen des landesweiten Projektes „WIR – Willkommen und Rheinland Pfalz“ Sprach- und Orientierungskurse für Flüchtlinge im Westerwald an. In Kooperation mit der Verbandsgemeinde Hachenburg, der Ortsgemeinde Höchstenbach und dem Flüchtlingsnetzwerk begann Mitte November ein neuer Kurs in Höchstenbach. Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg: „Wir versuchen alles, dass die Menschen bei uns gut ankommen können. Hachenburg heißt sie herzlich willkommen.“
Das „WIR“-Projekt wurde durch die Katholische Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Landesverband der Volkshochschulen, der Evangelischen Erwachsenenbildung und der Landesarbeitsgemeinschaft „anderes lernen“ Rheinland- Pfalz ins Leben gerufen. Es richtet sich an Flüchtlinge ab 16 Jahren und soll diese dabei unterstützen, trotz ihrer schwierigen Lage in Deutschland Fuß fassen und für sich und ihre Familien ein neues Leben aufbauen zu können. Hierzu werden zum einen grundlegende Deutschkenntnisse und zum anderen Basiswissen für die Bewältigung des Alltags in der Bundesrepublik vermittelt.
Das Modellprojekt in Höhr-Grenzhausen im letzten Sommer zeigte, dass auch die Heranführung an die bestehenden Hilfe- und Unterstützungsnetzwerke im Westerwaldkreis ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist. Thilo Becker, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, ist erfreut über das Angebot der AWO und betrachtet den Kurs als wichtigen und wertvollen Baustein der Verbandsgemeinde in der Arbeit mit Flüchtlingen.
Thorsten Siefert, Geschäftsführer der AWO Bildung und Arbeit Westerwald gGmbH: „Fast alle Flüchtlinge stammen aus Kriegs- oder Krisengebieten, viele sind durch Erfahrungen in ihren Heimatländern oder auf der Flucht sehr schwer traumarisiert.“ „Umso mehr freuen wir uns, dass aufgrund des großen Erfolges des Modellprojektes nun ein weiterer Kurs im Westerwald stattfinden kann. Wir bemühen uns, das Projekt auch im nächsten Jahr fortführen zu können“, so Siefert weiter.
Finanziert wird das Projekt durch den Europäischen Flüchtlingsfond, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz.





Toleranz hat viele Gesichter

10 12 2014

„Augenblicke der Toleranz“ – aufgeschnappt und zusammengefasst in einem Bildband und als Collage - Thorsten Siefert und Thilo Becker freuen sich über die zahlreichen Statements und Fotos Quelle: AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH

„Augenblicke der Toleranz“ – aufgeschnappt und zusammengefasst in einem Bildband und als Collage – Thorsten Siefert und Thilo Becker freuen sich über die zahlreichen Statements und Fotos
Quelle: AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH


Bildband „Aufgeschnappt – Augenblicke der Toleranz“ in Höhr-Grenzhausen übergeben

Am 30.11.2014 übergab die AWO Bildung und Arbeit Westerwald gGmbH im Rathaus in Höhr-Grenzhausen den Bildband und die Collage „Aufgeschnappt – Augenblicke der Toleranz“ an die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen. Sie sind das Ergebnis des gleichnamigen Projektes, in dessen Rahmen Menschen in und um Höhr-Grenzhausen in den letzten Wochen offen bekundet haben, dass Sie sich für Toleranz einsetzen, ihnen ein tolerantes Umfeld am Herzen liegt.

Thilo Becker, Hausherr und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, und Moderator Thorsten Siefert, Geschäftsführer der AWO Bildung und Arbeit Westerwald gGmbH, begrüßten im Rathaus die eigentlichen „Stars“ des Projektes – die Menschen, die die Chance der Fotoshootings genutzt haben, ihre persönlichen Statements abzugeben. Thorsten Siefert: „Wir freuen uns über die zahlreichen Statements und Fotos, die wir ‚aufgeschnappt‘ haben und hoffen, dass wir durch deren Veröffentlichung viele Menschen anregen können, Vorurteile abzubauen, Klischees abzulösen und Tabus zu überwinden. Kurzum: sich für ein toleranteres, harmonisches Miteinander einzusetzen.“ „Das Bundesprogramm ‚TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN‘ geht zwar zu Ende, was bleibt, sind jedoch die Impulse für ein gutes Leben, die aus derartigen Projekten, Reportagen und Diskussionsbeiträgen hervorgehen “, so Thilo Becker.

Die Fotos und Statements wurden bereits im Internet auf der Website veröffentlicht, die Chance zum Teilen und Liken besteht über Facebook und Instagram. Pünktlich zu Weihnachten wird der Bildband als eBook auf der Homepage der AWO Bildung und Arbeit Westerwald gGmbH und der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen zum Download bereit stehen.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ gefördert und ist eine Kooperation der AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH mit der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen und dem AWO Ortsverein Höhr-Grenzhausen.

Thorsten Siefert und Thilo Becker freuen sich über die zahlreichen Statements und Fotos Quelle: AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH

Thorsten Siefert und Thilo Becker freuen sich über die zahlreichen Statements und Fotos
Quelle: AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH





Wilde Seele – weißes Herz

22 08 2014

Gemeinsam im Kreis der Frauen werden wir uns aus der Fülle des Wissens nähren, unser Vertrauen in unsere Wirksamkeit und Schöpferkraft stärken, um im Einklang zu handeln.
Auf der Grundlage des Medizinrades spüren wir der Magie von Feuer, Wasser, Luft und Erde nach und lernen auf schöpferische Weise die Kraft und Weisheit der Himmelsrichtungen kennen. Verabschiede Sie sich von Blockaden die Sie noch an Ihrem Wachstum und Erblühen hindern. Gleichen Sie die männliche und weibliche Seite in sich aus, damit Sie kraftvoller und im Gleichgewicht leben können. Lernen Sie aus Ihrer Vergangenheit und versöhnen Sie sich mit ihr, damit Sie in der Gegenwart und Zukunft Ihren Traum leben können. Nutzen Sie die Schönheit und Kraft der Zeremonien und wirksame Übungen für ein selbstbestimmtes Leben.

Dein Nutzen:
• Ankommen, ausatmen, aus dem Vollen schöpfen.
• Lernen Sie sich selbst mit Liebe, Mitgefühl und Wertschätzung zu begegnen.
• Intensive Erlebnisse in der Natur und mit den Elementen wecken in ihnen ein neues Gefühl des Vertrauens und der Verbundenheit.
• Beleben Sie Ihre kreativen Quellen als Ressource für ein selbstbestimmtes Leben.
• Entdecken Sie wirksame, schnell anwendbare alltagspraktische Übungen zum Schutz und als Weg sich leicht in die eigene Mitte zu begeben.
• Finden Sie Ihre Balance zwischen der männlichen und weiblichen Seite in sich (Anima & Animus)
• Entdecken Sie die heilsame, rituelle Formen zur Verabschiedung von Blockaden
• Erleben Sie praktisch anwendbares Wissen über das Medizinrad und die Elemente
• Erlernen Sie das kreieren von Ritualen die den Alltag kraftvoll und leichter machen

Seminarinhalte:
Achtsamkeitsübungen, Körperarbeit, Imaginationsreisen, Räucher-Ritual, Baum- & Feuer Zeremonien, kreatives Gestalten, erstellen von Kraftgegenständen.

• Achtsamkeit in der Natur: Wir lernen unsere Wahrnehmung zu sensibilisieren, um die Schönheit der Natur und sich selbst in Verbundenheit mit ihr und allem was lebt zu erfahren.
• Medizinrad-Wissen: Wir werden die Kraft und Weisheit der Himmelsrichtungen und das Medizinrad mit seinen Lehren kennenlernen und das schlafende Wissen über Kraftzeiten, Zeiten tiefer Einkehr, über das Träumen und kreieren, über die Zyklen des Körpers und Heilwissen in uns wieder in unser Bewusstsein heben.
• Baumzeremonie. Wir werden die Kräfte bitten, in uns zu sprechen, um Antworten auf Fragen zu bekommen, die uns am Herzen liegen.
• Krafttier Reise: Durch die alte Tradition des schamanischen Reisens erfahren wir Rat, Führung und heilsame Impulse für den Alltag.
• Räuchern mit heimischen Kräutern
• Feuerzeremonie: Einschränkende, schmerzhafte Gedanken, Gefühle, Begebenheiten können in dieser Zeremonie gewandelt werden. Der rituelle Umgang mit Hilfe der Elemente schenkt uns die Kraft, Altes zu überwinden, wichtige Schritte in unserem Leben zu würdigen, um so Raum für neue Lebensimpulse zu schaffen.
• Schöpferisch sein: Vielfältige kreative Techniken wie z. B. malen, arbeiten mit Ton, erstellen von Collagen etc. machen es leicht nachzuspüren was das Herz bewegt und in den Knochen steckt. Neu Ideen, Träume und Wünsche werden so zu kraftvollen Schatzkarten und Erinnerungstafeln, die uns unterstützen das innere Gleichgewicht zu halten und unsere Kraft zu bündeln.

Backgroundinfos:
Referentin: Heike Schönborn-Jösch,
staatl. anerkannte Ergotherapeutin, klientenzentrierte Kunsttherapeutin, schamanische Ritualarbeit seit 1985, Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), systemisch-lösungsorientierte Beratung, 1994 – heute Atelier Kunst und Therapie, 1994 – 2009 therapeutische Mitarbeiterin in psychiatrischen Praxisfeldern, seit 2009 in eigener Praxis
Dauer: 5 Tage,
Seminarzeiten: Sonntag 11 – 20 Uhr, Mo – Mi 9 -20 Uhr, Do 9 -15 Uhr
Ihre Investition: 499 Euro (inklusive Material und Vollverpflegung)
Veranstaltungsort: Atelier Kunst und Therapie, Werkstraße 7, 56410 Montabaur





Die eigene Clownin/den eigenen Clown in sich entdecken

21 08 2014

Workshop für Ausdrucksfähigkeit und Selbstpräsentation

Die eigene Clownin/den eigenen Clown in sich entdecken
Das 1-Tages-Seminar richtet sich an alle, die gerne mit Menschen arbeiten und auf der Bühne des Lebens souverän und authentisch auftreten wollen.

Ihre Persönlichkeit ist das wichtigste Instrument in der Arbeit mit Menschen, sei es im Team, in der Leitungsverantwortung oder im Ehrenamt und Familie.
Um mit der eigenen Persönlichkeit Wirkung zu erzielen und selbstsicher aufzutreten oder Körpersprache, Stimme und Sprachstill überzeugend einzusetzen, ist es hilfreich die eigenen Clowns zu entdecken.

Unsere geheimen eigenen Clowns sind Verbündete und erinnern an die Reichhaltigkeit und Freude des Lebens. Sie lehren uns, dass Scheitern eine Kunst sein kann. Sie schulen unsere Selbstdistanz ebenso wie unsere Selbstvergessenheit, immer verbunden mit einer tüchtigen Portion Schalk im Nacken.

Ihr Nutzen:

• Sie erfahren wie sie durch gezielte Übungen aus der Theaterpädagogik und der Clownerie Ihre Ausdrucksfähigkeit und Präsenz verbessern können.
• Sie sind in der Lage mit Ihrer eigenen Persönlichkeit authentisch und selbstsicher aufzutreten und Körpersprache, Stimme und Sprachstill überzeugend einzusetzen

Seminarinhalte:

• Übungen aus der Theaterpädagogik und Clownerie
• Theatersport
• Stehgreifrede
• Improvisationsübungen, Stimm- und Tonfalltraining

Backgroundinfos:

Trainerin: Vera Apel-Jösch, selbst ein Spielkind, langjährige Erfahrung im Theater- und Kabarettbereich, seit 2002 Projektleiterin der ehrenamtlichen Westerwälder Clowndoktoren, zertifizierte Stressmanagerin, NLP-Master (DVNLP), interkulturelle Prozessbegleiterin, zertifizierte Seniorenberaterin und lizenzierte Übungsleiterin

Abschlussart: Teilnahmezertifikat

Termin: 02.11.2014 Dauer des Workshops: 09:30-17:00

Ihre Investition: 79 Euro (inklusive Verpflegung)

Ihre Anmeldung:
http://www.awo-bildung-und-arbeit.de
oder
andrea.hartmann@awo-bildung-und-arbeit.de





Jugendliche mit der Arbeiterwohlfahrt auf Toleranzkurs

14 11 2013
Zertifikatsübergabe

Zertifikatsübergabe: Höhr-Grenzhäuser Jugendliche setzten sich in den vergangenen Monaten aktiv mit Toleranz, Respekt und ihren eigenen Kompetenzen auseinander

Höhr-Grenzhausen. Das Projekt der AWO Bildung und Arbeit Westerwald gemeinnützige GmbH „Meine starke Seite – Ermittlung, Förderung und Stärkung von interkulturellen und sozialen Kompetenzen“ fand mit der feierlichen Zertifikatsübergabe am 09.11.2013 in Höhr-Grenzhausen einen gelungenen Abschluss der Praxistage. „Den 09.11. haben wir bewusst ausgewählt, es gab an diesem Tag in Deutschland zwei markante geschichtliche Begebenheiten. Zum einen die Novemberprogrome 1938, als sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung stillschweigend von den jüdischen Mitbürgern abgewandt und keine Zivilcourage gezeigt hat. Und zum anderen den Mauerfall 1989, den die ostdeutschen Bürger durch Zivilcourage und ihre friedliche Revolution erwirkten“, erklärt Thorsten Siefert, Geschäftsführer der AWO Bildung und Arbeit Westerwald gGmbH. Mit der Wahl des Termins für die Zertifikatsübergabe unterstreicht die Arbeiterwohlfahrt den Stellenwert des Projektes. Als Gäste begrüßte die Arbeiterwohlfahrt neben den jugendlichen Teilnehmern und ihren Familienangehörigen Thilo Becker als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, Michael Thiesen als Bürgermeister der Stadt Höhr-Grenzhausen, Vertreter des Begleitausschusses „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ und der beteiligten Schulen. In den vergangenen Monaten begleitete die Arbeiterwohlfahrt 35 Schüler der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen auf ihrem Weg zu mehr Toleranz, Stärke und Selbstvertrauen. Im Rahmen des Projektes wurden gesellschaftliche Werte vermittelt und u. a. der respektvolle Umgang mit der Umwelt, Vertrauen und Selbstbewusstsein gefördert. Integrierte Elemente der Wald- und Erlebnispädagogik unterstützten die Kinder, sich mit ihren und den Grenzen anderer auseinanderzusetzen und diese zu akzeptieren. Die Arbeit in Teams und die Bewältigung verschiedener Parcours im Kletterwald erforderten Rücksichtnahme, Kooperationsbereitschaft und den Mut, um Hilfe zu bitten und diese anzunehmen. Die Teilnehmer wurden sensibilisiert, frühzeitig Diskriminierung, Ausgrenzung oder Mobbing wahrzunehmen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Sie lernten, andere Kulturen zu respektieren, Vorurteile zu erkennen und diesen entgegenzuwirken. Darüber hinaus wurden die persönlichen Kompetenzen jedes Teilnehmers individuell beleuchtet und in einem ProfilPASS-Zertifikat zusammengefasst. Die Teilnehmer erhielten mit dieser strukturierten Dokumentation ihrer Stärken eine wertvolle Ergänzung für ihre Bewerbungsunterlagen. „Die Jugendlichen wurden motiviert, sich selbst zu schätzen und in ihrem Lebensumfeld für mehr Toleranz, kulturoffenes Denken und wertneutrales Handeln zu sorgen“, so Thorsten Siefert weiter.

Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ in Kooperation mit dem AWO Ortsverein Höhr-Grenzhausen und der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen angeboten. Es beteiligten sich daran 35 Kinder der Klassenstufen 7, 8 und 9 der Schiller-Schule und der Ernst-Barlach-Realschule plus in Höhr-Grenzhausen.








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