AWO beschließt Selbstverpflichtung zum Wertegebundenen Unternehmen

27 11 2012

Berlin, 25. November 2012. „Die AWO muss sich sowohl als Arbeitgeberin als auch als Anbieterin sozialer Dienste an ihre Werte binden und sich daran messen lassen. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass die Bundeskonferenz der AWO heute eine Selbstverpflichtung für die Wertebindung ihrer Unternehmen beschlossen hat“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt. Diese beinhaltet u.a. die vollständige Tarifgebundenheit aller Beschäftigten, die Einhaltung von Mindestlöhnen als Lohnuntergrenze und einem streng reglementiertem Einsatz von Leiharbeitenden, die aber nur nach dem Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ beschäftigt werden dürfen.

„Die AWO setzt sich für bessere Rahmenbedingungen in der sozialen Arbeit ein und will die Attraktivität sozialer Berufe verbessern. Deshalb engagieren wir uns für einen Entgelttarifvertrag Soziales, der die gesamten Tätigkeitsfelder der Wohlfahrtspflege einschließt“, betont Stadler und ergänzt: „Die AWO fordert alle anderen Verbände der freien Wohlfahrtspflege auf, sich dieser Initiative anzuschließen“. Die AWO handelt vor dem Hintergrund ihrer Werteorientierung. Sie setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der die Werte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit die Grundlage sozialpolitischen Handels sind. „Diese Werte sind somit für alle verbindlich, die in der Arbeiterwohlfahrt Verantwortung tragen“, betont Schmidt und Stadler ergänzt: „Die Sicherung der Werteorientierung ist für den Erhalt unserer Glaubwürdigkeit von elementarer Bedeutung. Deshalb müssen wir betriebswirtschaftliche Erfordernisse mit unserer sozialen Verantwortung in Einklang bringen.

„Mit dem Beschluss des Leitantrages: „Eckpunkte für wertegebundene AWO Unternehmen“ vollzieht die AWO einen wichtigen Schritt, diese Wertebindung in der tagtäglichen unternehmerischen Praxis umzusetzen.

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