Freiwilligendienste ersetzen Förderung Langzeitarbeitsloser nicht

14 01 2012

Berlin, 14. Januar 2012. „Die Freiwilligendienste können die wegrationalisierten Maßnahmen zur Förderung und Eingliederung von langzeitarbeitslosen Menschen
nicht ersetzen“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die gestern von der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesfamilienministerium vorgestellte Kooperation zwischen Mehrgenerationenhäusern und den Agenturen für Arbeit. „Arbeitssuchenden einen Möglichkeit zu bieten sich einzubringen, ist richtig und wichtig, dennoch kann es nicht Aufgabe der Jobcenter sein, langzeitarbeitslose Menschen für einen Freiwilligendienst zu rekrutieren“, betont Stadler.

„Die AWO steht für ein selbstbestimmtes und mit den eigenen Interessen verknüpfbares freiwilliges Engagement“, erklärt Stadler und fügt hinzu: „Nur, wenn die Menschen davon überzeugt sind, dass sich soziales Engagement lohnt, haben alle etwas davon.“ Da Jobcenter aber zum Teil Druck auf ihre Kunden ausüben, ihre Angebote anzunehmen, könnte die Freiwilligkeit nicht immer gegeben sein. „Die Reform des Arbeitsmarktes hat große Lücken hinterlassen. Diese Kooperation wird sie nicht ansatzweise schließen können“, erklärt Stadler abschließend

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