Betreuungsgeld ganz abschaffen

10 10 2011

AWO fordert konsequenten Ausbau der Betreuungsangebote

„Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes“, so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vorgeschlagenen Kürzung des ab 2013 geplanten Betreuungsgeldes auf ein Jahr.

Ursprünglich sollte das in der Öffentlichkeit als „Herdprämie“ bekannt gewordene Vorhaben zwei Jahren gezahlt werden.

Die Familienministerin degradiere mit ihrem Vorschlag das Betreuungsgeld endgültig zur familienpolitischen Kuriosität und offenbare einen vorauseilenden Sparwillen. „Am besten wäre es, das Betreuungsgeld ganz abzuschaffen und die frei werdenden Gelder in den Ausbau der Betreuungsangebote zu investieren“, betont Stadler.

Einige Länder müssten beim Betreuungsausbau noch zulegen; dies sei unstrittig. „Umso wichtiger wäre es, die für das Betreuungsgeld veranschlagten Mittel auch in den Ausbau der Betreuungsangebote zu investieren“, fordert der AWO Bundesvorsitzende.

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