400.000 Langzeitarbeitslose werden benachteiligt

23 09 2011

Berlin, 23. September 2011. „Dieses Gesetz nimmt 400.000 langzeitarbeitslosen Menschen fast alle Chancen auf eine reguläre Beschäftigung“, kritisiertder AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler das heute im Bundestag verabschiedete „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“. „Gerade die Gruppe der Langzeitarbeitslosen benötigt eine intensive Förderung, sonst haben die Menschen trotz einer entspannten Situation auf dem Arbeitsmarkt keine Chance“, betont Stadler.

Grundsätzlich könnten sich die deutschen Arbeitslosenzahlen im internationalen Vergleich sehen lassen, „doch der konstant hohe Anteil von Menschen, die schon über Jahre hinweg ohne Beschäftigung sind, ist viel zu hoch“, bemerkt Stadler. Deshalb sei es nicht nachvollziehbar, dass jetzt genau bei diesen Menschen fast ein Viertel der Mittel im Vergleich zum Vorjahr eingespart wird. „Frau von der Leyen ist auch Bundesministerin für Soziales, deshalb darf sie die Gruppe der benachteiligten Menschen nicht aus dem Auge verlieren“, fordert Stadler.

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