Vereinbarkeit von Familie und Beruf dringend verbessern

14 09 2011

Berlin, 14. September 2011. „Wenn zwei Drittel aller Eltern der Meinung sind, dass sich Familie und Beruf in Deutschland nicht gut miteinander vereinbaren lassen, zeigt dass, das die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nach wie vor den Bedürfnissen der Familien nicht entsprechen“, stellt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der heutigen Vorstellung des „Monitors Familienleben 2011“ durch die Bundesfamilienministerin fest. 72 Prozent der Bundesbürger hat nach den vorgestellten Ergebnissen die Erwartung an die Familienpolitik, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. „Grundlage dafür ist vor allem der Ausbau einer qualifizierten und wohnortnahen Kinderbetreuung“, betont Stadler.

Die bisherigen familienpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung wie zum Beispiel das Elterngeld oder der Ausbau der Kinderförderungsangebote tragen zwar zu einer verbesserten Situation für Familien bei, reichen aber offensichtlich nicht aus.

„Familien leisten viel für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb müssen sie unterstützt werden“, erklärt Stadler.  Dabei sei es besonders wichtig, dass die familienpolitischen Maßnahmen aufeinander abgestimmt seien und die Bedürfnisse der Familien im Auge behalten. „Familien benötigen Handlungssouveränität, ganz besonders in Bezug auf ihre Zeit“, betont Stadler.

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